Osaka – Reiseblog https://robertbraxein.de/blog Oh my god, i've never been so far away from home Tue, 17 Oct 2017 10:10:58 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.5.3 Osaka https://robertbraxein.de/blog/2017/10/17/osaka/ https://robertbraxein.de/blog/2017/10/17/osaka/#comments Tue, 17 Oct 2017 10:10:58 +0000 https://robertbraxein.de/blog/?p=112 „Osaka“ weiterlesen]]> Vom 22. bis 24. September war ich in einem Hostel in Osaka. Osaka ist nur wenige Minuten mit Zug von Kyoto entfernt. Die Stadt selbst – das sagen zumindest viele – sei nicht gerade ein Schönheit. Im WWII wurde wohl so ziemlich jedes Haus getroffen. Aber obwohl Millionenstadt und Konkurrent zu Tokio in Sachen Größe, soll die Atmosphäre ganz anders sein. Ich kann das nach den wenigen Tagen nicht beurteilen. Spontan würde ich zu Osaka tendieren, wenn ich mich entscheiden müsste. Das Hostel (ARK Hostel) war zumindest das beste bis dahin: Mini-Frühstück inklusive, schöne Dachterrasse und die sehr breiten Stock-Betten jeweils mit dicken Vorhängen (ein bisschen Privatspäre 🙂 ).

Verschiedene Dinge gemacht:
– Osaka Aquarium besucht, da Regen am ersten Nachmittag: Wohl eines der größten Becken der Welt, mit zwei Walhaien und anderem Getier. Erst einigermaßen beeindruckend, dann eher traurig. So groß kann kein Becken sein, das diese Tiere sich auch nur annähernd wohl fühlen.
– Osaka Variante des Okonomiyaki probiert in einem kleinen In-Lokal. Zum Glück standen vor mir in der Schlange zwei Chinesen, die den Japaner noch schlechter verstanden haben als ich ich und so musste ich nicht 1 Stunde warten, wie erst prophezeit sondern nur ca. 15 Minuten.
Ich saß direkt vorm Koch und der hat mit mir sogar ein paar Brocken deutsch gesprochen. Wieder lecker und ein Erlebnis. Ich hatte das Gefühl, dass das schon ein Geheimtipp war. Koch und Lokal TOP – die Hiroshma-Variante fand ich allerdings noch besser/leckerer.
– Fahrrad ausgeliehen vom Hostel für 24 Stunden 500 Yen und das erste mal an einem Sonntag die Postfiliale gesucht – Ich hatte gelesen, dass sie geöffnet haben sollte, jedoch schwer zu finden sei. Ich hab die Hinweise in den Google Maps Kommentaren gut studiert und im Keller eines Hochhauses war dann tatsächlich eine große Postfiliale geöffnet mit mehreren Schaltern. Ich brauchte nur Briefmarken nach Deutschland und das klappte wunderbar. Es übrigens deutlich schwerer Postkarten in Japan zu bekommen, als dann Briefmarken… Oft bekommt man nur einen Zehnerpack und auch noch recht teuer. Mit dem Rad danach zum Osaka Castel gefahren. Das ist zwar im Laufe der Geschichte mehrmals abgebrannt und wieder etwas anders aufgebaut worden, aber trotzdem sehr schönes Gebäude und tolles großes Gelände drum herum. Dort habe ich Takiyaki probiert: Eher Fastfood – Sehr heiß gebackener Teigkugel, innen noch leicht flüssig und mit Tintenfisch oder Krabben oder … gefüllt. Nicht so mein Ding. Vor allem verbrennt man sich unweigerlich den Mund, da das Innendrin sehr lange sehr heiß bleibt.
Am letzten Abend bin ich mit Andreas, einem Australier (Melbourne) aus dem Hostel nach Dontonbori gefahren. Das ist so eins der großen berühmten Vergnügungsviertel in Osaka. Wir haben ein kleines feines Restaurant ohne Touristen gefunden und haben verschiedene leckere Sachen getestet (Thunfisch, warmen Sake, verschiedene Gemüse). Der Koch (gleichzeitig Bedienung) war lustig und wir haben viel gequatscht.
– Nara: Tagesausflug nach Nara mit zwei Hostelbewohnern zusammen (wieder Japan Rail Pass und Zug genutzt). Nara war ganz früher mal kurz die Hauptstadt Japans. Besonders bekannt wegen des Todai-Ji Tempels mit einer der größten Buddha Statuen der Welt. Gleichzeit ist das Gebäude auch eines (oder sogar das größte?) der größten komplett aus Holz gebauten der Welt. Schon beeindruckend. In dem großen Park, der angrenzt laufen etwa 1300 Rehe herum und wollen gefüttert werden. Ich glaube am Anfang war das ein religöser Grund, dass die Tiere dort waren. Mittlerweile wohl eher eine touristischer Grund…

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