Allgemein – Reiseblog https://robertbraxein.de/blog Oh my god, i've never been so far away from home Mon, 26 Feb 2018 04:34:01 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.5.3 Brot und Co. https://robertbraxein.de/blog/2018/01/08/brot-und-co/ https://robertbraxein.de/blog/2018/01/08/brot-und-co/#comments Mon, 08 Jan 2018 00:51:21 +0000 https://robertbraxein.de/blog/?p=559 „Brot und Co.“ weiterlesen]]> Brot gibt es in New Zealand nur in Weißbrot-Form und als Toast. Trotzdem sind die Einheimischen stolz auf ihr „Brot“ und mögen es. Man kann es mal essen, aber lecker ist was anderes. Deshalb teile ich hier mal meine „echten“ Brotfunde. Es gibt leckeres Brot in New Zealand!

Passt auch hierhin: Ich habe „Red Velvet Cake“ kennengelernt. In Rotorua im Cafe des Wai-O-Tapu. Lustigerweise konnte mir keiner erklären, was das für ein Kuchen war… Es musste der Chef von hinten kommen, der den Kuchen selber gemacht hatte. Nach seinen Erklärungen (und Google Recherche danach 😉 ) habe ich verstanden, dass die rotbraune Farbe durch eine chemische Reaktion von Kakao und z.B. Buttermilch (einer säurehaltigen Zutat) entsteht. Interessant. Muss man mal selber probieren (oder Mutter machen lassen… 😉 )

Die Seite, die ich als Startpunkt für die Brotsuche genommen habe ist die folgende:

Die Brot-Wüste lebt! Unsere ultimative, (fast) vollständige Liste guter Bäcker in Neuseeland

Schon etwas älter die Liste… Hier meine Prüfungen und Aktualisierungen:

> Auckland – Mount Eden: Olaf’s Bakery, 1 Stokes Road
–> Sehr gut!

> Rotorua: Ciabatta Bakery, 38 White Street
–> Das beste Brot bis jetzt! Auch ein nettes Cafe mit leckeren Sandwiches und Süßkram. Komischerweise im Gewerbegebiet.

> Hastings: Farmers‘ Market (Sonntag 8:30-12:30 Uhr)
> Napier: Harald’s Bread World, 34 C Austin Street
–> Harald’s auf dem Markt angetroffen, leider zu spät gekommen und auch „nur“ Ciabatta bekommen. Man anrufen und tiefgefrorenes „echtes“ Brot bekommen, wenn man lieb fragt. Passte zeitlich bei mir leider nicht.

> New Plymouth: Batemans, 86 Devon St E

> Wellington (Aroville): Arobake, 83 Aro Street
> Wellington (Te Aro): Moore Wilson’s, 93 Tory St. (gemeinsamer Verkaufsstand mehrerer Bäckereien)
–> Das ist auch gleichzeitig ein Spezialtätenladen mit fast nur organisch/Bio Lebensmitteln. Da gibt es eigentlich alles.

> Nelson: Don Rodrigo The Artisan Baker auf dem farmers‘ market am Mittwoch (Mi 10:30-15:30, Morrison Square) und auf dem Nelson Market am Samstag und Sonntag (8-13 Uhr, Montgomery Square).
–> Haben mittlerweile auch ein kleines Geschäft direkt in Nelson. Straße müsste Hardy oder Bridge Street sein.
> Takaka: Golden Bay Organics, 47 Commercial St

> Christchurch/Strowan: Café Berlin Delicatessen & Café, 9c Normans Road (Stadtteil Strowan)
–> Auch leckere Wurst und importierte Produkte aus Deutschland/Europa. Fast ein kleiner (guter) deutscher Supermarkt.
> Christchurch/Sydenham: The Breadman Organic Bakery, 22 Kingsley St
–> Brotfabrik. Nicht schlecht. Aber es gibt eher abgepacktes Brot. Es war nicht super „frisch“.
> Christchurch/Ferrymead: Vic’s Bakehouse, 4B Settler’s Crescent
–> Supernettes Cafe mit tollen Produkten. Für frisches Körnerbrot war ich zu spät, aber das Ciabatta war prima.

Liste wird aktualisiert…

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Pelorus Bridge https://robertbraxein.de/blog/2017/12/19/pelorus-bridge/ https://robertbraxein.de/blog/2017/12/19/pelorus-bridge/#comments Tue, 19 Dec 2017 09:52:57 +0000 https://robertbraxein.de/blog/?p=492 „Pelorus Bridge“ weiterlesen]]> Huch… Die Fährfahrt vergessen…

Da gibt es aber auch nicht viel zu erzählen. Bastis Bornholm Fähre hab ich nicht gefunden. Vielleicht dann auf der Rückfahrt.
Ich bin mit der Interislander gefahren. Die Gegend um den Marlborough-Sound sah von der Fähre aus aber schon toll aus!

Ich habe mir dann ziemlich spontan (wie immer) ein DOC-Campground (Pelorus Bridge) rausgesucht auf halbem Weg zwischen Picton und Nelson. Und dann erst bemerkt, dass hier die Szenen aus dem Hobbit gedreht wurden, in denen die Gruppe in den Fässern vor den Orks flieht! Man muss etwas Fantasie haben, aber ein bisschen konnte man sich es vorstellen. Auf jeden Fall ein wunderschöner Ort.

Am nächsten Morgen sprang dann das Auto nicht an! Benzin war halb voll, Alle Lichter leuchteten – Batterie ok?! Mehr kann ich auch nicht erkennen, als nicht Auto-Mechaniker. Es stellte sich heraus, dass ich mind. 2 Tage hätte warten müssen, bis ein Mechaniker zu mir da raus gefahren wäre… Nach kurzem überlegen, hab ich dann doch Starthilfe (Jump-Start mit kleinem Koffer aus dem freundlichen Cafe) versucht – Und siehe da: er springt an! Meine erste Aktion in Nelson war dann, eine neuer Batterie zu kaufen und einzubauen. -> Ich habe zugegebenermaßen schon zweimal das Licht angelassen und brauchte schon Jump-Starts 😉 Aber diesmal war die Batterie einfach nur alt.

Dann war ich also in Nelson…

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Fun Facts New Zealand https://robertbraxein.de/blog/2017/12/17/fun-facts-new-zealand/ https://robertbraxein.de/blog/2017/12/17/fun-facts-new-zealand/#comments Sun, 17 Dec 2017 10:36:45 +0000 https://robertbraxein.de/blog/?p=454 „Fun Facts New Zealand“ weiterlesen]]> Der Dauerbrenner unter den Beiträgen. Alle warten drauf, keiner traut sich zu fragen – Hier ist er endlich:

Fun Facts New Zealand!

* Sandflies
Es gibt keine Sandflies. Nirgendwo. Du brauchst dich nie mit Mitteln einreiben. Und wenn dich doch mal eins dieser Biester beißt (es gibt sie aber nicht, keine Panik), dann tut es sofort weh (also würde es sofort weh tun), das ist (wäre) so, als wenn dich wirklich jemand beißt… dann ist es aber schon zu spät: 1-2 Tage später kommt der eigentliche Spaß erst – es beginnt dick rot anzuschwellen und juckt ganz fürchterlich für ca. weitere 2 Tage… (also würde jucken und würde rot anschwellen, zum Glück ist das nur eine Erfindung…) Mücken gibt es in New Zealand, aber die sind so eingeschüchtert von den ganzen Sandflies-Schauergeschichten, dass sie meist vergessen zu stechen.

* Ein-Hebel-Mischbatterie
Es gibt nur an wenigen Stellen im Land Ein-Hebel-Mischbatterien. Dafür gibt es erstaunlich und ärgerlicherweise dauernd zwei Wasserhähne: Einer kochend heiß und einer eiskalt. Und genau weit genug auseinander, damit man die beiden extreme nicht mischen kann, sondern nur jeweils eins davon auf die Haut bekommt. Ich versteh nicht, was das soll. Es kann doch nicht soo teuer sein, dass vernünftig zu machen? Vielleicht ist das ne Geschäftsidee: wenn erst mal viele davon überzeugt sind, dass das Mist ist, wie es nun mal gerade ist… Dann werde ich reich!

* Autofahren
Viele Neuseeländer (es gibt auch einige Ausnahmen, genau in die andere negative Richtung) fahren bei 100 kmh Höchstgeschwindigkeit 80-90 kmh und bei 50 kmh im Ort dann 40 kmh. Im hügeligen, uneinsehbaren Gelände verstehe ich das und begrüße es auch eigentlich immer. Jedoch bei gerader Strecke ohne Gefahrenquellen und in der Stadt finde ich es doch befremdlich. Es gibt dann auf den Highways alle paar Kilometer Überholstreifen, also eine Spur mehr. Fast immer werden in dem Moment, wo die Straße schön breit und zweispurig wird, auch aller Kriecher schneller, so dass man Mühe hat sie überhaupt zu überholen. Ich bin wirklich kein Raser, aber 100 ist überall Maximal-Geschwindigkeit und dann sollte man das auch nutzen oder jemanden überholen lassen. Naja. Nervt öfter mal. Ich bin ja schon ruhig.

* Münzen
Das mag es auch in anderen Ländern geben: es gibt keine 1-, 2-, und 5-Cent Münzen. Im Laden wird einfach auf- oder abgerundet, bei Kartenzahlung wird Cent-genau abgerechnet. Eigentlich angenehm. Wozu braucht man auch wirklich diese kleinen Münzen? Den Gewinn streichen am Ende wahrscheinlich allerdings die Banken und die großen Supermarktketten ein…

* Linksverkehr
Puh! Ich war schwimmen. (Die Geschichte passierte noch als in Auckland war – ich war schon ein paar mal schwimmen) Also nicht baden, sondern knapp 2000m Training um die Muskeln nicht völlig zu verlieren.
Ich sprech sogar noch kurz mit der einzigen Schwimmerin auf der Bahn – „are wie swimming in a circle?“ – „yes“ … nach einer Bahn wussten wir beide, dass ich irgendwo anders her komme. 😉 Also auch hier: immer links halten! (Beim Auto fahren kein Problem – bis auf die ersten beiden Tage Auckland 😉 )

* Apropos Schwimmen: In den Hallenbädern geht man direkt mit Straßenschuhen rein. Es ging meist direkt am Beckenrand entlang zu den Umkleidekabinen. Es ist dann unüblich, seine Sachen in einen Spind zu schließen, man nimmt einfach alles mitsamt Schuhen wieder in die Halle und stellt seine Sachen auf/unter eine Bank. Es sind meist jede Menge Eltern in der Schwimmhalle (mit Schuhen, Jacke etc) gewesen, die ihren Kindern zugesehen haben… Irgendwie sehr befremdlich das alles. Ich hab noch niemanden dazu angesprochen – ich war wohl zu überrascht – jedes mal.

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Nachtrag Teil 1 https://robertbraxein.de/blog/2017/11/23/nachtrag-teil-1/ https://robertbraxein.de/blog/2017/11/23/nachtrag-teil-1/#comments Thu, 23 Nov 2017 10:07:14 +0000 https://robertbraxein.de/blog/?p=289 „Nachtrag Teil 1“ weiterlesen]]> Da ich ja etwas hinterher hinke mit meinem Blog, fasse ich jetzt einige verschiedene Sachen zusammen. Macht glaub ich eh Sinn.

Nach dem Autokauf am 23.10. habe ich mich entschlossen, die Tage bis zum Rugby League World Cup Spiel (NZ vs. Tonga, 38:8) in Nord-Auckland zu verbringen. Dazu hab ich über Booking.com ein Privatzimmer gemietet. War recht günstig, die meiste Zeit war ich alleine in einem großen Haus auf einer Klippe. Wurde von Chinesen vermietet. Irgendwie strange, aber war erholsam.

Außer mal etwas faulenzen und ausschlafen habe ich mein Auto und alle Teile darin genau unter die Lupe genommen und sauber gemacht. Ich war schwimmen (also nicht baden) im Hallenbad – man merkt die Wochen in denen man nichts macht… 😉 . Dann das Rugby Spiel – War übrigens cool. Sehr entspannte Stimmung, viele Frauen und Kinder im Stadium. Komische Würstchen gabs, die „German Bratwürste“ genannt wurden. Komischerweise hatte Tonga mehr Fans als NZ – weiß nicht genau warum… Vielleicht halten alle Maori zu den Inselstaaten? Naja, mittlerweile ist NZ im Viertelfinale gegen Fiji rausgeflogen…

Dann kamen zwei Tage Strand in Muriwai Beach: Tölpel-Kolonie fast zum anfassen, erste Nächte im Auto (sehr OK) und natürlich Wellenreiten! Sehr cool war das. Ich hab zur Sicherheit einen Auffrischungskurs gebucht. Der Surflehrer ist mit mir und einem Franzosen dann in die Wellen. Das war ein Intensivkurs in 2 Stunden. Wie gesagt sehr cool und 90% auf dem Brett gestanden (mit Hilfe des Surfgurus 🙂 )

Dann hoch ungefähr dem Twin Coast Highway folgend nach Waitangi/Paihia an die Bay of Islands. Museum angesehen – Hier wurden historische Verträge zwischen England und den Maori unterzeichnet, die heute fragwürdig aber noch rechtskräftig sind.

Cape Reinga (der nördlichste Punkt der Nordinsel) habe ich mit einem Busunternehmen gemacht von Kaitaia aus. Das war besser als selber fahren. Der Busfahrer war spassig und konnte viel erzählen zum Land und Kauri-Bäumen. Außerdem konnte er mit dem 4-Rad Antrieb zurück den 90-Mile Beach fahren. Bei Ebbe ist der Strand wie eine Autobahn und man kann dort – mit Vorsicht – ca. 100 kmh fahren.

Nach noch mehr Kauri-Bäumen auf der Westseite kam ich dann wieder in Auckland (Auto-Probleme – siehe vorherigen Post) an. Kauri = können sehr groß und sehr alt werden. Wurden aber von den Europäern fast ausgerottet. In den letzten Jahren bedroht dann noch ein Pilz die empfindlichen Bäume. Es gibt einen, den Tane Mahuta, der älter als 2000 Jahre sein soll. Hab ich natürlich angesehen. Sehr beeindruckend diese Bäume, vergleichbar mit den Redwoods in California.

Da das mit Auto länger als geplant dauerte, bin einfach noch mal zum surfen nach Muriwai Beach. Wellen und Wetter nicht ganz so gut, aber machte trotzdem Laune.

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Autokauf https://robertbraxein.de/blog/2017/11/21/autokauf/ https://robertbraxein.de/blog/2017/11/21/autokauf/#respond Tue, 21 Nov 2017 08:50:07 +0000 https://robertbraxein.de/blog/?p=267 „Autokauf“ weiterlesen]]> Ein Auto sollte her! Ziel: Möglichst bald und möglichst billig kaufen und irgendwann wieder teuer verkaufen…

Schon am Samstag, den 14.10. bin ich Samstags morgens zu einem der Automärkte gefahren. (Hatte mich vorher schon online orientiert) Dort war wenig los und ich habe mir einiges angesehen – wurde natürlich auch angequatscht von Verkäufern. Viele Autos in meiner Größe (ich brauche ja nur was für mich allein) gab es nicht und einer gefiel mir. Der Besitzer meinte, ich könnte sofort eine Probefahrt machen. Warum nicht? Ich hatte eh nichts anderes vor und soweit gefiel mir alles: 124000 km, Klima, Automatik, Benziner, 2 Sitze und hinten das Bett und alles für 3200$. Alle Utensilien an Board (Kochzeug+Geschirr, Gaskocher, ausziehbarer Holztisch und Klappstuhl, sogar ein Zelt Isomatte und Schlafsack). Kurz gesagt habe ich das Auto (Nissan Prairie Joy, 1996) dann genommen und noch am Samstag Nachmittag eine Anzahlung geleistet. (Es wurden noch Kleinigkeiten erledigt, nachdem das Auto von der AA (so eine Art ADAC/TÜV) einem Kurztest (~ 100$) unterzogen worden ist. TÜV hatte der Wagen aber erst ein paar Tage vorher bekommen.

Da ich eh noch eine Woche Freiwilligendienst hatte, hatten also alle Parteien noch Zeit. Mit dem Geld war es dann ziemlich kompliziert: Mit meinen 2 Kreditkarten kann man pro Tag nur einen bestimmten Max-Betrag abheben und die eine rechnet im 24h Rhythmus, bei der anderen ist es ab 0:00 Uhr eines Tages (europäische Zeit!) wieder möglich den Max-Betrag abzuheben. Ich hab ziemlich viel Zeit damit verschwendet von Bank zu Bank zu wechseln und zu versuchen die NZD zusammen zu kratzen. Nachdem ich sogar mit beiden Banken telefoniert hatte, habe ich dann die Fehlermeldungen verstanden, die ich immer bekommen hatte. Und am Montag, den 23. Oktober um kurz nach 11 Uhr hatte ich endlich das Bargeld zusammen. Es hat dann nochmal eine Weile gedauert allen Papierkram zu erledigen.
– Anmeldung geht auf dem Postamt: Das hatten wir schon am Freitag gemacht (Montag war Feiertag)
– Versicherung für 6 Monate Online abschließen
– Kaufvertrag fertigstellen und unterzeichnen

Und dann bin ich losgefahren! Am ersten Tag natürlich doch einmal gleich beim abbiegen auf die rechte Starßenseite – zum Glück kam grad niemand mitten in Auckland… Seitdem bin ich mit dem linksfahren und Automatik aber sehr sicher. An dem Kauf-Tag war ich mit Florian (siehe Coromandel&Freiwilligendienst) noch im Museum und war noch mal japanisch Essen. Am Abend hab ich gemerkt, dass so ein Autokauf mit so viel Bargeld ganz schön müde macht.
Achja: Da die Bargeldautomaten nur maximal 20er oder 50er ausgeben habe ich dem Autoverkäufer unter anderem ein Bündel mit 75 20-Dollar Scheinen gegeben. Das war komisch!

Ich greife jetzt mal vor: Es war dann nach einiger Zeit fahren doch etwas nicht richtig… Der Kilometerzähler funktionierte mal und mal wieder nicht… Das könnte der Grund für die wenigen gefahrenen Kilometer sein, wurde mir klar und ich wollte das sehr gerne repariert haben. Ich war also am 6.11. noch mal beim Autoverkäufer und es wurde der Grund dafür gesucht. Das ganze hat insgesamt leider noch mal 2 Tage in Anspruch genommen (in der Zeit bin ich unter anderem mal wieder ins Kino – Blade Runner – ich fand ihn ziemlich gut!). Und das ganze hat 250$ gekostet. Der Autoverkäufer hat immerhin die Hälfte aus Kulanz übernommen.
Zweite Geschichte: Bei der rechten Schiebetür fehlte das Dichtungsgummi! Dadurch war immer ein Spalt offen, und beim Fahren hörte es sich so an, als ob die Tür nicht richtig zu ist (was sie ja auch nicht ist…). Ich bin auch ziemlich sicher, dass Mücken durch die Ritze ins Auto gelangten. Gelöst hab ich das dadurch, dass ich zum Schrottplatz (Pick-a-Part) gefahren bin (nach Online Recherche, wo es mein Modell noch gibt – zum Glück nicht weit weg) und mir aus einem der Wagen das Gummi raus „operiert“ habe. Mit Sekundenkleber danach in meinem Auto festgeklebt – hält!

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Auckland https://robertbraxein.de/blog/2017/11/06/auckland/ https://robertbraxein.de/blog/2017/11/06/auckland/#respond Mon, 06 Nov 2017 10:14:25 +0000 https://robertbraxein.de/blog/?p=210 „Auckland“ weiterlesen]]> Nächster Flug: Kuala Lumpur nach Auckland
02.10.-03.10. (dann bis 06.10. in Auckland)
Das war der anstrengendste Flug bisher: Es sind tatsächlich wieder 4 Stunden Zeitverschiebung, jedoch schlimmer war meine körperliche Verfassung (Magenprobleme aufgrund malaysischen Essens) und eine Sitznachbarin aus Auckland, die mehr als einen Sitz benötigte… (= kein Schlaf)

Dann endlich Auckland! Endlich wieder Pulli und lange Hosen. Der Wind war tatsächlich empfindlich kühl. In Japan und Malaysia hätte ich auch die ganze Zeit in Shorts und T-Shirt rumlaufen können. Gefroren hätte man nicht. So war es also fast wie zu Hause nur am anderen Ende der Welt. Verrückt.

Auckland Flughafen:
– Passkontrolle inkl. Visa-Überprüfung: 1 Minute
– Gepäckkontrolle: Ausrüstung wie Wanderschuhe oder Zelt dürfen nicht dreckig sein (d.h. Erdreste und ähnliches). Wenn doch werden sie gereinigt und desinfiziert am Flughafen. Auch darf kein Obst o.ä. eingeführt werden. Sollte man „vergessen“ etwas anzugeben und es wird dann trotzdem gefunden drohen empfindliche Geldstrafen. Meine Wanderschuhe waren ok, obwohl ich den Fuji-Staub selbst noch gesehen habe…
Dauer mit Schlange stehen: > 30 Minuten

Dank Tobi habe die ersten drei Nächte zum ersten mal mit Airbnb gebucht und dank mir (weil zu faul zu Bus raus suchen und zum zu Fuss gehen) zum ersten mal „Uber“ benutzt. War beides OK. Uber etwas teurer als gedacht und inkl. Lügengeschichten vom Fahrer (Auckland hätte 4 Millionen Einwohner, also viel mehr als Hamburg… Ich wollte mich nicht streiten und war auch sehr müde. Bis auf die Unwahrheit war er aber nett 🙂 )
Die Airbnb Wohnung war für mich ein Privatzimmer und ansonsten geteilte Wohnung mit Gastgeber und weiteren Gästen. War vollkommen Ok für die ersten Tage. Lage: Nähe Mission Bay, das war sehr schön dort. Erster Abend vorm Jetleg ausschlafen: Belgisches Bier und Fish&Chips mit Blick aufs Meer. Ansonsten habe ich sehr schnell gemerkt, dass die Busse nicht sehr zuverlässig fahren und die Stadt insgesamt wohl schneller wächst, als die Infrastruktur hinterher kommt. Es stand Orientierung und erste Sightseeing Spots auf dem Programm. Nichts aufregendes.

Keine Bilder. Auckland kennt ja eh jeder… 😉

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Nikko und Sayōnara Japan! https://robertbraxein.de/blog/2017/11/02/nikko-und-sayonara-japan/ https://robertbraxein.de/blog/2017/11/02/nikko-und-sayonara-japan/#respond Thu, 02 Nov 2017 10:20:41 +0000 https://robertbraxein.de/blog/?p=143 „Nikko und Sayōnara Japan!“ weiterlesen]]> 25.09. – 26.09:
Am letzten Gültigkeitstag meines Japan Rail Passes habe ich den Pass noch einmal richtig genutzt. Zumindest war es die teuerste Fahrt (wenn ich die Tickets einzeln bezahlt hätte) von Osaka nach Kinugawa-Onsen, nördlich von Nikko. Von Nikko aus, das letzte Stück fährt nur noch eine Privatbahn, die ich extra zahlen musste (nur ein paar Euro).

Der Japan Rail Pass hat mich 346€ für 14 Tage gekostet. Ich habe meine Fahrten mal zusammen gerechnet: Ich komme auf eine Summe von 475€. Hat sich also gelohnt. Man hätte auch noch deutlich mehr fahren können, Zeit hätte ich ja ein wenig gehabt. Wenn man ein bisschen guckt, kann man auch prima in den Städten damit verschiedene Strecken fahren und hab ich bestimmt auch noch ein paar € gespart. Außerdem wird man immer nett durchgewunken an den Drehkreuzen und kontrolliert wurde ich nur einmal und da war es die Platzreservierung, die den Schaffner interessiert hatte.

In Kinugawa-Onsen habe ich mir für zwei Nächte ein Ryokan gegönnt (inkl Halbpension ~100€ pro Nacht). Das ist also ein traditionelles japanisches Gasthaus mit Bambusmatten im Zimmer, man sitzt mehr oder weniger auf dem Boden, hängt rum im Kimono, bekommt traditionelles Frühstück und Abendessen und kann das heiße Bad des Hauses nutzen.
-> Das hat mir sehr gut gefallen! 🙂
Vor allem das Essen war klasse. Zum Frühstück gibt es Reis, Suppe und verschiedenes herzhaftes – das ist etwas ungewohnt, schmeckt aber (fast) alles. Abends meist Fisch, Fleisch, verschiedenste Gemüsen und auch wieder Reis und Suppe. Ich habe Bilder gemacht, vielleicht kann man die Leckerlichkeit dort erahnen… Die Benutzung des Onsen war auch super – ich hatte den Bereich jedes mal komplett für mich. Ebenfalls super nett: Die Gastgeber. Englisch und Deutsch war schwierig, aber dafür total freundlich und hilfsbereit (Fahrt zum Bahnhof mit dem Auto usw.).

Achja: Die Tochter, die ich nur kurz kennen gelernt hatte konnte etwas Deutsch und hat das eine Menü übersetzt. Highlights: „Pferd Stachel“, „Süßer Essig ausfelsigem Fisch“ und „Gekochte Sesamweide“ Mhm, lecker! Außerdem eine Spezialität dort: Yuba – Tofuhaut – Hört sich komisch an, war aber sehr lecker.

Achja, Teil II:
Am 26. habe ich einen Tagesausflug nach Nikko gemacht. Hat sich ebenfalls gelohnt! Hab alles richtig gemacht. 🙂 Hier gibt es Denkmäler, Schreine, Tempel und Mausoleum zu Ehren wichtiger Shogune aus der Edo-Zeit (die Zeit, in der Japan von mehr oder weniger Samurai regiert wurde). Shogune waren die Fürsten oder militärische Anführer. Und für Tokugewu und Iemitsu hat man es richtig krachen lassen und auch einen buddhistischen Tempel mit integriert. Viel mit Gold verziert und tausende Skulpturen. Ein Tor (nur das Tor!) wird Higurashi-no-mon genannt: in etwa „es wird einem nicht langweilig, auch wenn man es den ganzen Tag betrachtet“.

Außerdem kommen hier die berühmten drei Affen her: „Nichts sehen, Nichts hören, Nichts sagen“. Die sind eingeschnitzt in einen Pferdestall sollen eigentlich mit vielen anderen Abbildungen die Moral, die man als Mensch im Leben verfolgen soll, verdeutlichen.

Am 27. September bin ich dann mit der Regionalbahn (ich hatte Zeit genug und ja auch keinen Rail Pass mehr) zurück zu Björn nach Kawagoe gefahren. Ein schöner letzter Abend in Japan bei Björns Familie (Er und seine zweitälteste Tochter Akemi hatten Geburtstag)! Am 28. ging es dann früh um 6:30 Uhr direkt von Kawagoe mit dem Shuttle Bus zum Flughafen Narita und Richtung Malaysia. Zum Abschied mal wieder Regen…

Kleines Fazit: Unbedingt nach Japan wenn es Budget und Zeit erlauben! Wenn man vorher wenigstens ein paar Brocken Japanisch übt oder nicht allein reist, kann man durchaus versuchen abseits der Touristenrouten seinen Weg zu finden. Hiroshima, Kyoto, Nikko und Osaka waren meine Höhepunkte neben der netten Gastfamilie in Kawagoe. Ich könnte durchaus nochmal nach Japan!

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Fun Facts Japan https://robertbraxein.de/blog/2017/10/05/fun-facts-japan/ https://robertbraxein.de/blog/2017/10/05/fun-facts-japan/#comments Thu, 05 Oct 2017 11:39:20 +0000 https://robertbraxein.de/blog/?p=90 „Fun Facts Japan“ weiterlesen]]> Da ich weiterhin nicht so richtig dazu komme (Achtung Neu: Es gibt auch Bilder im Kyoto Beitrag!), hier etwas sinnvolles und/oder zeitlich passendes zu schreiben (mittlerweile habe ich Kuala Lumpur schon hinter mir und befinde mich im schönen Auckland!), hier mal für zwischendurch ein paar unsortierte Gedanken und Kommentare von mir zu Japan. Hab ich irgendwann zwischen Kyoto und Osaka geschrieben – passt also zeitlich vielleicht sogar fast in den Verlauf dieses Blogs. Vielleicht ergänze ich auch noch – Nein ich glaube doch nicht 🙂

* Mehrwertsteuer wird erst beim bezahlen aufaddiert. Das ist immer wieder verwirrend und ich vergesse es auch andauernd, vor allem wenn ich mich freue, mal Kleingeld passend zu haben…

* Manchmal rennen Japaner einfach los. Sie rennen los. Ich habe es mehrmals live erlebt – es war weder Godzilla zu sehen, noch war ein Erdbeben zu spüren. Auch an mir kann es nicht gelegen haben, es wurde nicht nur von mir weg gerannt… – ich glaube Japaner rennen gerne mal. Frauen wie Männer übrigens.

* Shrines und Temples nerven langsam. Sie sind fast an jeder Ecke.
Das ist so ähnlich, wie auf der Afrika- Safari, wenn man das erste Gnu sieht ( „Ah, guck mal ein Gnu! Cooool“), und irgendwann kommt das hundertste oder tausendste, und die Viecher sehen gar nicht so schön aus und stehen nur rum. Hässliche dünne Kühe im Prinzip. -> OK, dieser Abschnitt gehört eigentlich in meinen nie geschriebenen Namibia-Blog…

* Toiletten: Menschen mit schwacher Blase können in Japan aufatmen. Es gibt öffentliche Toiletten in rauhen Mengen. Und noch nie habe ich Toiletten gesehen, in denen man bezahlen hätte müssen! Und immer sauber! Lob, Japan!

* Abfalleimer: Wahrscheinlich wurde zu viel Geld für Toiletten ausgegeben: es gibt keine Abfalleimer im öffentlichen Raum… Wenn doch mal, dann garantiert nur für PET-Flaschen (neben den vielen Getränke-Automaten gerne mal). Trotzdem ist es überall sehr sauber. Bin noch sicher wie und wieso das funktioniert.

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