Nachtrag Teil 1

Da ich ja etwas hinterher hinke mit meinem Blog, fasse ich jetzt einige verschiedene Sachen zusammen. Macht glaub ich eh Sinn.

Nach dem Autokauf am 23.10. habe ich mich entschlossen, die Tage bis zum Rugby League World Cup Spiel (NZ vs. Tonga, 38:8) in Nord-Auckland zu verbringen. Dazu hab ich über Booking.com ein Privatzimmer gemietet. War recht günstig, die meiste Zeit war ich alleine in einem großen Haus auf einer Klippe. Wurde von Chinesen vermietet. Irgendwie strange, aber war erholsam.

Außer mal etwas faulenzen und ausschlafen habe ich mein Auto und alle Teile darin genau unter die Lupe genommen und sauber gemacht. Ich war schwimmen (also nicht baden) im Hallenbad – man merkt die Wochen in denen man nichts macht… 😉 . Dann das Rugby Spiel – War übrigens cool. Sehr entspannte Stimmung, viele Frauen und Kinder im Stadium. Komische Würstchen gabs, die „German Bratwürste“ genannt wurden. Komischerweise hatte Tonga mehr Fans als NZ – weiß nicht genau warum… Vielleicht halten alle Maori zu den Inselstaaten? Naja, mittlerweile ist NZ im Viertelfinale gegen Fiji rausgeflogen…

Dann kamen zwei Tage Strand in Muriwai Beach: Tölpel-Kolonie fast zum anfassen, erste Nächte im Auto (sehr OK) und natürlich Wellenreiten! Sehr cool war das. Ich hab zur Sicherheit einen Auffrischungskurs gebucht. Der Surflehrer ist mit mir und einem Franzosen dann in die Wellen. Das war ein Intensivkurs in 2 Stunden. Wie gesagt sehr cool und 90% auf dem Brett gestanden (mit Hilfe des Surfgurus 🙂 )

Dann hoch ungefähr dem Twin Coast Highway folgend nach Waitangi/Paihia an die Bay of Islands. Museum angesehen – Hier wurden historische Verträge zwischen England und den Maori unterzeichnet, die heute fragwürdig aber noch rechtskräftig sind.

Cape Reinga (der nördlichste Punkt der Nordinsel) habe ich mit einem Busunternehmen gemacht von Kaitaia aus. Das war besser als selber fahren. Der Busfahrer war spassig und konnte viel erzählen zum Land und Kauri-Bäumen. Außerdem konnte er mit dem 4-Rad Antrieb zurück den 90-Mile Beach fahren. Bei Ebbe ist der Strand wie eine Autobahn und man kann dort – mit Vorsicht – ca. 100 kmh fahren.

Nach noch mehr Kauri-Bäumen auf der Westseite kam ich dann wieder in Auckland (Auto-Probleme – siehe vorherigen Post) an. Kauri = können sehr groß und sehr alt werden. Wurden aber von den Europäern fast ausgerottet. In den letzten Jahren bedroht dann noch ein Pilz die empfindlichen Bäume. Es gibt einen, den Tane Mahuta, der älter als 2000 Jahre sein soll. Hab ich natürlich angesehen. Sehr beeindruckend diese Bäume, vergleichbar mit den Redwoods in California.

Da das mit Auto länger als geplant dauerte, bin einfach noch mal zum surfen nach Muriwai Beach. Wellen und Wetter nicht ganz so gut, aber machte trotzdem Laune.

2 Gedanken zu „Nachtrag Teil 1“

  1. Odi, mein Bester, ich schwelge in Erinnerungen…
    Der Norden der Nordinsel ist wirklich toll. Allerdings waren die Kauri-Bäume vor vier Jahren noch nicht krank, so weit ich mich erinnere. Mmhh…
    Außerdem finde ich es beruhigend, dass auch du viel zu viel Geld für dein Auto gezahlt hast (und auch in 20NZD-Scheinen, wie lustig), dafür ist es aber natürlich auch hervorragend eingerichtet – mit Tisch, Luxus pur!
    Und Respekt, jetzt bist du ja nur noch so ca. zwei Wochen in Rückstand. Sieh‘ zu, dass du das nicht wieder verbockst. Halt dich ran!
    Safe travels!

    1. Moin Odier und Tobier,

      ich finde den Preis für das Auto gar nicht so teuer…
      Fabian hat den gleichen Preis für 6 Wochen Miete bezahlt….
      Und ein Nissan ist den Preis doch immer wert 🙂
      PS: Gab es keinen Sunny ?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.