NZ Südinsel – Reiseblog https://robertbraxein.de/blog Oh my god, i've never been so far away from home Thu, 22 Mar 2018 12:36:44 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.5.3 Fun Facts II New Zealand https://robertbraxein.de/blog/2018/03/22/fun-facts-ii-new-zealand/ https://robertbraxein.de/blog/2018/03/22/fun-facts-ii-new-zealand/#comments Thu, 22 Mar 2018 12:36:44 +0000 https://robertbraxein.de/blog/?p=896 nicht mehr … „Fun Facts II New Zealand“ weiterlesen]]> Fun Facts New Zealand – Zum Abschied

* Seit dem 26.12.2017 habe ich 9-mal jeweils an einem Mittwoch ein 24h-Fasten gemacht. Verrückt, oder? Praktisch bedeutet das: am Dienstag Abend ist (ein etwas kleineres) Abendessen die letzte Mahlzeit bis Mittwoch Abend zur gleichen Zeit. Dazwischen gibt es Wasser, Tee oder Kaffee und Obst -> nicht mehr als 500 Kcal (Apfel/Banane haben je etwa 80 Kcal). Wenn man weniger als 500 Kcal in 24 Stunden zu sich nimmt, stellt der Körper wohl automatisch einige Hebel um und beginnt anders zu arbeiten/zu verbrennen. Am Anfang kostet es etwas Willensstärke, denn am Mittwoch Mittag kommt der Hunger! Aber irgendwann merkt man, dass man nicht unbedingt mehr braucht. Und wenn man Mittwoch Abends (normal, nicht zu viel!) isst, merkt man, dass man auch mit wenig prima klar kommt… Ist mehr ein Test/Experiment. Ist auch nicht zum abnehmen gedacht, sondern eher zum entschlacken/“entgiften“ und zum Nachdenken, wieviel nd was man eigentlich so isst. Ein Mann auf einem Campingplatz in Nelson hat mir davon vorgeschwärmt und macht das so seit 20 Jahren.
-> At least: I’m not getting a vegetarian! 😉

* Ein Mensch, der auf einer Welle auf einem Surfbrett stehen bleibt und die Zeit hat „Shaka“ bzw. „Hang Loose“ zu zeigen, darf sich offiziell als „Surfer“ bezeichnen. (1. Raglan Surf Regel -> Yeah! Na gut, aufgeschrieben ist das nirgendwo, aber das wird so mündlich an die weiter gegeben, in denen die Macht stark ist… 😉 )

* Es gibt Kino am anderen Ende der Welt: „Captain Fantastic“, „Three Billboards Outside Ebbing“, „Star Wars – The Last Jedi“, „Murder on the Orient Express“, „Blade Runner 2049“ (Bis auf Star Wars – hier fehlte die Macht etwas – empfehle ich alle wärmstens)

– Ich schleppe seit dem 2.12. eine Ukulele mit mir rum und kann erst ein Lied (auch nur so halb). Manchmal muss man das einfach mal aufschreiben, vielleicht wirds jetzt besser! Eine besondere Wirkung auf Frauen scheint die Ukulele alleine auch nicht zu haben… Vielleicht muss man das Instrument doch spielen?! Immerhin kommt sie immer prima als zweites Handgepäck im Flieger mit.

* Ich habe mind. sechs Hitch-Hikern zu einer wunderbaren Mitfahrt verholfen und bin selber dreimal mit genommen worden. Klingt gar nicht viel, aber vorher hab ich das ungefähr 0 mal gemacht…

* Mit vier verschiedenen Autos zwischen 23.10. bis 24.02. ca. 8000km gefahren.

* In der gleichen Zeit knapp 200km gewandert (nur die Mehrtagestouren gerechnet)

* Für eine Mehrtages-Wandertour hat sich bei mir als Proviant bewährt:
– Frühstück: Apfel/Obst, Müsli, Milchpulver
– Lunch: (gutes)Brot/Pita mit Camembert/Salami oder/und Reste vom Vortag(sowas wie Nudel-Gemüse-Pfanne – kann man auch kalt essen)
– Snack: Müsli-Riegel, Studentenfutter, Kekse, Schoko (am besten aufheben für zuletzt oder die schwierigste Etappe! – Schwierig wenn es warm ist…)
– Dinner: Pasta/Reis-Fertiggerichte, bei denen nur noch heißes Wasser fehlt. Teurere Variante: Dehydrated Backpacker Meals (getrocknet, nur kochendes Wasser dazugeben und 10 Minuten warten)
– Getränke: Wasser, Kaffee
WICHTIG: Man will nie mehr der einzige in der Hütte sein, der KEINEN Alkohol dabei hat. Beiß in den sauren Apfel und schlepp mindestens zur ersten Hütte eine Flasche Bier oder Wein! … Geschickt in der Mitte des Backpacks bleibt Bier sogar angenehm kühl 🙂

* Sweet as, bro!

]]>
https://robertbraxein.de/blog/2018/03/22/fun-facts-ii-new-zealand/feed/ 4
Rental Car Relocation https://robertbraxein.de/blog/2018/03/01/rental-car-relocation/ https://robertbraxein.de/blog/2018/03/01/rental-car-relocation/#comments Thu, 01 Mar 2018 12:49:23 +0000 https://robertbraxein.de/blog/?p=799 „Rental Car Relocation“ weiterlesen]]> 26.01. – 02.02.:
Ich war also Autolos in der großen Stadt. Was lag näher als sich ein Auto zu besorgen?
Den Tipp, den ich schon zweimal bekommen hatte einfach umgesetzt: „Rental Car Relocation“ von Christchurch nach Auckland.
(Nach der Hochsaison im Jan/Feb sind nämlich immer viel zu viele Autos im Süden. Es werden also Leute gesucht, die die Wagen nach Norden fahren. Man zahlt nur den Sprit, den man verbraucht – Hat gut geklappt! 🙂 )

Ich habe einen Toyota Corolla und einen Mitsubishi Outlander nach Nelson (Toyota) und dann von Nelson nach Auckland (Mitsubishi) gebracht. Dafür hatte ich 2 bzw. 4 Tage Zeit.

Auf der ersten Etappe bin ich nochmal über den Arthurs Pass gefahren und habe mir den Rest der Westküste angesehen: Punakaiki war schon toll. Wilde Küste, tolle Küstenstraße und die berühmten Pancake-Rocks.

Weil es mir vorher schon gut gefallen hatte, bin ich dann noch mal an die Golden Bay gefahren. (Ohne eigenes Auto schon schwieriger: Bus-Shuttle und Anhalter waren die Lösung – aber alles easy) Ein paar Tage hatte ich noch Zeit, bevor es weiter nach Auckland gehen sollte. Ein bisschen ausruhen am Strand… Ich war so relaxed, dass ich mich plötzlich in meiner ersten Yoga-Stunde wieder gefunden habe. Aber es tat nicht weh. Farewell Spit, die nördlichste Stelle der Südinsel habe mir diesmal noch angesehen: Fantastische Aussicht und tolle Strände mit Seehund-Babies. Die gesamte Fahrt per Anhalter hin und zurück. Hab ich vorher noch nie so gemacht. Ein Deutscher mit englischer Mutter, ein Paar aus Minnesota und zwi französiche Backpacker im Campervan (ich liegend hintendrin 😉 ) waren interessante Reisebegleiter. Vorher hatte ich immer Leute mitgenommen mit meinem Auto…

Dann weiter über Nelson, Wellington, Rotorua mit jeweils Kurzaufenthalt nach Auckland. In Picton endlich die Bornholm-Fähre (Straitsman) für den Chef nicht nur geknipst sondern auch noch für die Überfahrt benutzt!

Warum eigentlich so schnell nach Auckland? Ich sag nur FF und W …

[See image gallery at robertbraxein.de] ]]>
https://robertbraxein.de/blog/2018/03/01/rental-car-relocation/feed/ 1
Westcoast Glacier https://robertbraxein.de/blog/2018/02/26/westcoast-glacier/ https://robertbraxein.de/blog/2018/02/26/westcoast-glacier/#respond Mon, 26 Feb 2018 05:36:52 +0000 https://robertbraxein.de/blog/?p=765 „Westcoast Glacier“ weiterlesen]]> 18.01. – 25.01.:
Nachdem mir klar geworden war, dass mein Auto nicht mehr 3000$ Wert war mit einem kaputten Getriebe, war die nächste Frage im Kopf: Kann ich überhaupt noch mit der Kiste fahren, ohne dass sie irgendwo in der Pampa ganz stehen bleibt? Ich habe mich (erstaunlich schnell für meine Verhältnisse) entschieden bis Christchurch weiter zu fahren – Aus Trotz aber den Umweg über die Westküste und damit 2 Gebirgspässe zu nehmen. Ob das klug war? (Christchurch, weil ich das Auto in Wanaka wohl kaum losgeworden wäre)

Da das kaputte Auto meine Pläne etwas durcheinander gebracht hatte und ich mit Gedanken aktuell eh schon in Australien bin: Ab hier etwas komprimiertere Beiträge…

– Erinnerung: Auto fährt max. 60 km/h im zweiten Automatik-Gang. Bergab im Leerlauf durchaus 110 km/h 😉

– Sobald ich über den ersten Pass (Haast) kam (erstaunlich einfach, weil so viele Touristen langsam fahren, bin ich gar nicht aufgefallen) war die Landschaft komplett grün, die Wasserfälle prall gefüllt und Regen in der Luft (immer mal wieder).

– Fox und Franz-Josef-Glacier waren sehr interessant. Vom Palmen-/Regenwald direkt zum Schnee-/Eisfeld: Gibt es sonst nur noch einmal auf der Welt, in Patagonien. Der berühmte Spiegeleffekt am Lake Mathesen fiel ins Wasser: Regentag mit tief hängenden Wolken und Wind. Am Franz-Josef-Glacier habe ich eine geführte Tour mitgemacht. Wir kamen etwas näher an den Gletscher und uns wurde das ganze Gebiet genau erklärt. Hat sich gelohnt. Andere sind teuer mit dem Hubschrauber auf den Gletscher und durften 10 Minuten auf dem Eis stehen – Ich stells mir nicht so gut vor…

– Weil es so gut lief: Nächster Pass und ab Richtung Christchurch – Der Arthurs Pass. Hier bin ich fast am steilsten Stück stehen geblieben, da es aus dem zweiten Gang nicht in den ersten ging… Zum Glück bin ich wieder nicht aufgefallen, da ca. 500m vor mir ein LKW ähnliche Probleme hatte und somit alle unendlich langsam waren. (Dagegen sind die Kasseler Berge ein Klacks! Aber das steile Stück ist nur sehr kurz…)

– Kein Wandern da das Wetter schlechter wurde. Ein kurzer Spaziergang zum „Devils Punchbowl“ war noch drin.

– Gut angekommen in Christchurch und Rekord im Benzinverbrauch: 13,2 Liter/100km

– Keine Lust mehr auf das Auto und lange Verhandlungen gehabt und den guten Nissan für 160$ an einen Hostel-Besitzer/Campervan-Verkäufer gegeben. Naja…

– Beim zweiten mal war CH-CH irgendwie netter und angenehmer – Gib jedem eine zweite Chance! 😉

[See image gallery at robertbraxein.de] ]]>
https://robertbraxein.de/blog/2018/02/26/westcoast-glacier/feed/ 0
Wanaka https://robertbraxein.de/blog/2018/02/26/wanaka/ https://robertbraxein.de/blog/2018/02/26/wanaka/#respond Mon, 26 Feb 2018 01:18:08 +0000 https://robertbraxein.de/blog/?p=736 „Wanaka“ weiterlesen]]> 13.01. – 17.01.:
Auf der Fahrt nach Wanaka ging plötzlich meine Automatik-Schaltung nicht mehr. Mehr als der zweite Gang ging nicht mehr und schneller als 60kmh hörte sich verboten laut an. Ich bin also langsam weiter und kurz vor Wanaka ging es plötzlich wieder… Kein gutes Zeichen.

Ich hab das Auto dann erstmal stehen gelassen und bin 2 Tage in die Berge – Mount Aspiring und Rob Roy Glacier. Das war eine recht einfache Wanderroute aber mit toller Landschaft. Es sind zwar nicht die großen Gletscher der Westcoast, aber dennoch sehr beeindruckend. Übernachtung in der Mt. Aspiring Hut und am nächsten Tag wieder zurück nach Wanaka. Irgendwie fühle ich mich verändert in dieser Landschaft, ich weiß nicht ob man es mir auch ansieht auf den Bildern?

Wanaka ist ein hübscher kleiner Ort mit großem See und musste natürlich im Hostel mit dem grandiosen Namen „Wanaka Bakpaka“ einkehren. (Selbst wenn es nicht das bestbewertete Hostel im Ort gewesen wäre, hätte ich das gemacht 😉 )

Außerdem in einem putzigen Kino mit ca. 25 Sitzen „The Last Jedi“ gesehen – und ich durch Glück mit dem „Naughty“-Sitz (hinten links in der Ecke eine Art Zusatz Sessel) die letzte Karte ergattert. Film war okay…

Am 17.01. war dann endlich ein Termin in einer Werkstatt für mein Automatik-Getriebe, dass weiterhin nicht richtig funktionierte: Reparatur zu teuer bei dem Wert des Autos! Der Mechaniker meinte, dass es halt so fährt wie es fährt, aber nach und nach schlimmer werden wird… Das war mal ne blöde Geschichte (zwar gleich Maik gefragt, ob er noch ein altes Nissan Getriebe vom „Sunny“ hätte: Aber auch keine Glück!) …

[See image gallery at robertbraxein.de] ]]>
https://robertbraxein.de/blog/2018/02/26/wanaka/feed/ 0
Von Bluff to Glenorchy https://robertbraxein.de/blog/2018/02/26/von-bluff-to-glenorchy/ https://robertbraxein.de/blog/2018/02/26/von-bluff-to-glenorchy/#respond Mon, 26 Feb 2018 01:17:07 +0000 https://robertbraxein.de/blog/?p=734 „Von Bluff to Glenorchy“ weiterlesen]]> Huch, ist schon Februar? 😉

Zurück auf der Südinsel ging es von Bluff über Invercargill (Jeff mitgenommen bis dahin, siehe letzter Beitrag) nach Glenorchy.
Einer der Zwischenstopps war am 10.01. der Movara Lakes Campground. Wieder mal ein Platz an dem gefilmt wurde und zwar hier die Szenen aus „Die Gefährten“, bei denen Boromir stirbt und sich die Ringgemeinschaft trennt: Namentlich der „Fangdorn“ Wald und der Fluß Anduin auf mit den Kanus gepaddelt wird. Mit ein bisschen Fantasie kann man erkennen, wo damals gedreht wurde… 🙂

Glenorchy war ein toller kleiner Ort. Hat mir gefallen. Durch Queenstown bin ich dagegen nur schnell durchgefahren: Richtig voll mit Touristen und irgendwie nicht gemütlich. Immerhin bei einem guten Bäcker schnell noch Brot getankt… Von Glenorchy aus kurz im Paradies gewesen (ist ganz OK, aber nicht teuflisch toll) und das andere Ende des Routburn-Track „angelaufen“. Immer noch: Schade, dass ich den nicht gegangen bin… Nächstes Mal.
An dem Parkplatz zum Routburn Track gab es Auto-Probleme, aber zur Abwechslung nicht mit meinem: die Mutter eine Kiwi-Familie hatte den Autoschlüssel verloren. Ich hab den Vater bis Glenorchy mitgenommen, denn erst dort (25 Minuten Fahrt) ging das Mobilfunknetz wieder. Schlüssel wurde im Shuttlebus gefunden und die Weiterfahrt verzögerte sich halt nur um 2-3 Stunden für die Familie. So ist das hier in New Zealand.

Am 13.01. weiter nach Wanaka.

[See image gallery at robertbraxein.de] ]]>
https://robertbraxein.de/blog/2018/02/26/von-bluff-to-glenorchy/feed/ 0
Milford https://robertbraxein.de/blog/2018/01/24/milford/ https://robertbraxein.de/blog/2018/01/24/milford/#respond Wed, 24 Jan 2018 04:48:32 +0000 https://robertbraxein.de/blog/?p=659 „Milford“ weiterlesen]]> 02.01. -03.01.:
Also vom schönsten Hostel der Welt (O-Ton Mr. T., Bestätigung Mr. R. = YHA Te Anau) habe ich mich auf den Weg zum Milford Sound gemacht. Ca. 120km für die man +-2,5h braucht. Je nachdem wie sehr man die Aussicht und die Berge ignorieren kann. Ich weiß gar nicht mehr wie lange ich unterwegs war, aber ich habe ein paar mal gestoppt. Lohnt sich der Weg! Es gibt dann übrigens auch kein WLAN oder Telefon-Signal mehr. Trotzdem ist man nicht allein = Tausende Urlauber jeden Tag auf dieser Straße… Aber wie schon geschrieben: Es lohnt sich.

Der Milford Track war ausgebucht und ich hatte auch keine Lust mehr zu versuchen diesen vielleicht sogar überschätzten schönsten Wanderweg der Welt doch noch zu buchen. Ich habe eine Bootsrundfahrt durch den Sound (Fjord) gebucht und das war auch klasse: Wasserfälle, Seehunde, hohe Berge und tolles Wetter. Auf dem Rückweg habe ich gecampt: ungefähr in der Mitte der Milford Road im Nirgendwo (Lake Gunn) war der größte Campingplatz, den ich bis jetzt gesehen habe. Etwa 300 Plätze (trotzdem Platz genug) und viele Plumpsklos = 8$ die Nacht.

Am nächsten Morgen bin ich zum Anfang (oder Ende, wie man will) des Routeburn Track (der nächste Great Walk, der ausgebucht war) gefahren und bin den Anfang gelaufen. Das muss auch ein wirklich schöner Track sein. Vielleicht später mal… 😉 Es ging für mich diesmal nur hoch zum „Key Summit“ mit toller Aussicht über die umliegenden Täler und dann wieder zurück. Ein kurzer Einkaufstopp in Te Anau und ich war auf dem Weg nach Bluff…

[See image gallery at robertbraxein.de] ]]>
https://robertbraxein.de/blog/2018/01/24/milford/feed/ 0
Kepler Track – Great Walk https://robertbraxein.de/blog/2018/01/23/kepler-track-great-walk/ https://robertbraxein.de/blog/2018/01/23/kepler-track-great-walk/#respond Tue, 23 Jan 2018 10:00:24 +0000 https://robertbraxein.de/blog/?p=629 „Kepler Track – Great Walk“ weiterlesen]]> Am 28.12. ging es also von Dunedin (St. Clair Beach) auf nach Te Anau. Ich hatte nur wenige Tage vorher die Hütten für den „Kepler Track“ ergattert. Da hat wohl jemand kurz vorher gecancelt 🙂 Ich wollte eigentlich nur noch mal die fehlende Hütte für den Rakiura Track (Stewart Island) prüfen… aber dazu später mehr.

Auf dem Weg in Balclutha habe ich Katie aus Auckland aufgelesen und mit nach Te Anau genommen. Lustigerweise hatte sie keine Ahnung, wo sie hin wollte. Sie war einfach froh mal allein unterwegs zu sein und keinen Plan zu haben. Ich habe meinen Great Walk vorbereitet und mich von ihr verabschiedet.

Der Kepler Track war fantastisch! Erster Tag war sehr warm, ein steiler Anstieg bis über die Baumgrenze und noch ein Stückchen bis zur Hütte. Dort habe ich das erste mal einen Rangertalk mitbekommen und das war auch echt lustig und informativ. Am nächsten Tag ging es fast nur entlang eines Bergkammes Richtung zweiter Hütte. Es war sehr wolkig und sehr windig. Ich brauchte das erste mal meine Jacke, weil zu kalt wurde. Aber die Aussicht war trotzdem super. Zum Ende ging es wieder steil nach unten, und kaum an der Hütte angekommen, hat es für 24 Stunden geregnet… Achja: Oben war eine Gruppe von Keas, das sind Mountain Parrots. Sehr clevere Kerlchen und gefährlich für jede Art von Kleinkram der rumliegt. Ich habe selbst einen Wanderschuh von jemand anderem gerettet und einen Kea mit einer Tasse weg fliegen sehen 😉
Letzter Tag: Regen und zwar ordentlich! Ich bin 5 Stunden am Stück gelaufen, und die erste Hälfte im Regen. Naja, der Abend des Tages war dann wieder ganz schön, aber ich hatte keine Regenhose und das war schon ein bisschen blöd…

Das war dann der 31.12. und nach dem schlechtesten Burger (ich hatte jedoch Hunger, dann war es nicht so schlimm 😉 ) in NZ rückte Sylvester näher. Zurück auf dem Campingplatz hat mir Katie eine SMS geschickt und sie saß direkt um die Ecke. Also haben wir mit Wein und Bier zusammen Sylvester „gefeiert“. Sie arbeitet in der Medien-/ Werbebranche und ist selbstständig. War ein lustiger Abend und ich habe mein Englisch weiter verbessert. Feuerwerk gab es übrigens keins – nur ganz wenig und ich glaube das offiziell von der Stadt Te Anau. Privat Feuerwerk ist nicht so richtig erlaubt. Das wird eigentlich nur im November (Guy Fawkes Day) gemacht. Eigentlich angenehm mal nicht son rumgeballer 🙂

Am 1. Januar hab ich im YHA Te Anau eingecheckt und überprüft ob Tobi recht hatte: Das YHA ist tatsächlich eins der schönsten und angenehmsten Hostels in denen ich je war!
Dort habe ich dann auch einen „Milford Cruise“ gebucht und bin am 2.1. die Milford Road (ca. 2,5h bis zum Fjord) gefahren. Nächstes mal mehr…

[See image gallery at robertbraxein.de] ]]>
https://robertbraxein.de/blog/2018/01/23/kepler-track-great-walk/feed/ 0
Die Fahrt nach Süden https://robertbraxein.de/blog/2018/01/18/die-fahrt-nach-sueden/ https://robertbraxein.de/blog/2018/01/18/die-fahrt-nach-sueden/#comments Thu, 18 Jan 2018 10:59:35 +0000 https://robertbraxein.de/blog/?p=589 „Die Fahrt nach Süden“ weiterlesen]]> Von Kaikoura ging es an der Ostküste nach Süden über Christchurch nach Dunedin. (20.12. – 27.12.)

Nach Christchurch ging es über den nach Süden intakten Highway 1 recht schnell. Ich habe spontan einen Belgier aus dem Hostel mitgenommen, daher war die Fahrt auch ganz abwechslungsreich. Christchurch hat mir nicht so gefallen. Das mag an den vielen Baustellen gelegen haben, die wohl zum großen Teil immer noch wegen des Erdbebens vor 6(!) Jahren bestehen. Ich muss auf dem Hike zur/von der Angelus Hut (Nelson Lakes National Park) meine Kopfhörer verloren haben, deshalb ich Ersatz gesucht. Dabei festgestellt, dass es kein MediaMarkt oder Saturn gibt. Touristen-Kopfhörer wollte ich auch nicht kaufen. Schließlich habe ich „Noel Leeming“ gefunden. „Harvey Norman“ und „Dick Smith“ gibt es wohl z.B. auch noch (nicht sehr einfallsreich bei der Namensfindung, die Neuseeländer…). Ist in etwa vergleichbar mit den europäischen Läden, nur kleiner. Außerdem war ich im Museum, im botanischen Garten, habe mir die Innenstadt angesehen inkl. der immer noch total zerstörten Kirche und habe nach gutem Brot gesucht (und bin fündig geworden! Das „Cafe Berlin“ ist wie ein kleiner deutscher Supermarkt – Ritter Sport, deutsche Wurst und gutes Brot usw… 🙂 ).

Dann habe ich nach Tipp von einem Niederländer in Kaikoura einen Sidetrip zum Mt. Sunday gemacht. Das ist ein kleiner einzelner Hügel in einem riesigem Tal umgeben von immer höher werdenden Bergen. Hier wurden die Szenen der LOTR-Filme gedreht, in denen man die Festung Edoras von Reitern der Rohan sieht. Ich habe tolles Wetter erwischt und war am Abend alleine auf Campground/Lodge. Das war cool! Ca. 35km Schotterpiste musste man fahren um dorthin zu kommen.

Dann ging es weiter Richtung Dunedin um dort Weihnachten zu verbringen. Nach einem Camping-Zwischenstop und dem Besuch der Moeraki Boulders bin ich dann 2 Tage über Weihnachten im Hostel in Dunedin geblieben. Leider war es am 24. sehr laut nachts, das war für die „Hostel-Jugend“ eine Party Nacht (ich bin auch erst um 1 Uhr ins Bett, jedoch zwischen 3-5 Uhr war immer noch mal ordentlich was los…). Naja, eigentlich war es aber ganz nett am Anfang, weil jeder etwas zu essen gemacht hat und man dann gemeinsam von allem probiert hat. Dazu ein paar Bierchen, das ganze in T-Shirt und kurzen Hosen = Stille Nacht, heilige Nacht!

Dunedin hat mir aber ganz gut gefallen. Ich bin noch zwei Tage länger geblieben: Camping im Holidaypark. Außerdem habe ich den Bericht von Tobi überprüft: in der NZ Sports Hall of Fame ist tatsächlich ein Schrein für Wynton Rufer! Ich habe Albatrosse beim brüten beobachtet. (Wenn man bezahlt, wird man vorsichtig nahe ran geführt.) In der Stadt habe ich die vielen Graffitys gesucht und gefunden. Und das wichtigste: Ich war mal wieder Wellenreiten! St. Clair Beach. Sehr schön war das: Vormittags Surfen, dann Fish’n’Chips zum Lunch, dann ins Auto und nach Te Anau…

[See image gallery at robertbraxein.de] ]]>
https://robertbraxein.de/blog/2018/01/18/die-fahrt-nach-sueden/feed/ 1
Kaikoura – Dolphins! https://robertbraxein.de/blog/2018/01/11/kaikoura-dolphins/ https://robertbraxein.de/blog/2018/01/11/kaikoura-dolphins/#respond Thu, 11 Jan 2018 10:51:53 +0000 https://robertbraxein.de/blog/?p=564 „Kaikoura – Dolphins!“ weiterlesen]]> 17.-19.12.:
Fahrt von Nelson Lakes über den Lewis Pass nach Kaikura an der Ostküste.
Der Highway 1 an der Ostküste wäre eh noch immer geschlossen gewesen, wegen dem Erdbeben Ende 2016. Kann man sich kaum vorstellen in Deutschland, aber der komplette Verkehr (auch Bahn) war nicht möglich an der Ostküste für über ein Jahr… Ende Dezember wurde zumindest der Highway wieder geöffnet.

Die Autofahrt war ziemlich lang. Da eben ein Jahr viel mehr Verkehr im Inland entlang fuhr, waren die Straßen dementsprechend kaputt und mit Baustellen versehen. Ich konnte ca. 100 km lang nur 50 kmh im Schnitt fahren. Ein paar mal angehalten habe ich aber auch und ein paar Interessante Sachen kann man auf den Fotos sehen.

In Kaikoura war ich drei Nächte in der gemütlichen „Sunrise Lodge Kaikoura“ (BBH-Hostel), die ich sehr empfehlen kann. Vor allem Tim, der das ganze mit seiner Mutter betreibt, und sein dreibeiniger Hund „Spock“ waren sehr lustige und interessante Zeitvertreiber.

Das dollste war aber das Schwimmen mit den Delphinen! So wie mein Weltreise-Vorbild das hier Tobi in Kaikoura schon beschrieben hat: Man kann im offenen Meer ca. 2h mit ~400 Delphinen schwimmen. Die halten auch an und spielen mit einem. Jedoch habe auch davon keine Aufnahmen, da keine Unterwasserausrüstung. Aber es war echt cool.

Außerdem hab ich mir mal Crayfish (Lobster oder deutsch Languste) gegönnt.

[See image gallery at robertbraxein.de] ]]>
https://robertbraxein.de/blog/2018/01/11/kaikoura-dolphins/feed/ 0
Brot und Co. https://robertbraxein.de/blog/2018/01/08/brot-und-co/ https://robertbraxein.de/blog/2018/01/08/brot-und-co/#comments Mon, 08 Jan 2018 00:51:21 +0000 https://robertbraxein.de/blog/?p=559 „Brot und Co.“ weiterlesen]]> Brot gibt es in New Zealand nur in Weißbrot-Form und als Toast. Trotzdem sind die Einheimischen stolz auf ihr „Brot“ und mögen es. Man kann es mal essen, aber lecker ist was anderes. Deshalb teile ich hier mal meine „echten“ Brotfunde. Es gibt leckeres Brot in New Zealand!

Passt auch hierhin: Ich habe „Red Velvet Cake“ kennengelernt. In Rotorua im Cafe des Wai-O-Tapu. Lustigerweise konnte mir keiner erklären, was das für ein Kuchen war… Es musste der Chef von hinten kommen, der den Kuchen selber gemacht hatte. Nach seinen Erklärungen (und Google Recherche danach 😉 ) habe ich verstanden, dass die rotbraune Farbe durch eine chemische Reaktion von Kakao und z.B. Buttermilch (einer säurehaltigen Zutat) entsteht. Interessant. Muss man mal selber probieren (oder Mutter machen lassen… 😉 )

Die Seite, die ich als Startpunkt für die Brotsuche genommen habe ist die folgende:

Die Brot-Wüste lebt! Unsere ultimative, (fast) vollständige Liste guter Bäcker in Neuseeland

Schon etwas älter die Liste… Hier meine Prüfungen und Aktualisierungen:

> Auckland – Mount Eden: Olaf’s Bakery, 1 Stokes Road
–> Sehr gut!

> Rotorua: Ciabatta Bakery, 38 White Street
–> Das beste Brot bis jetzt! Auch ein nettes Cafe mit leckeren Sandwiches und Süßkram. Komischerweise im Gewerbegebiet.

> Hastings: Farmers‘ Market (Sonntag 8:30-12:30 Uhr)
> Napier: Harald’s Bread World, 34 C Austin Street
–> Harald’s auf dem Markt angetroffen, leider zu spät gekommen und auch „nur“ Ciabatta bekommen. Man anrufen und tiefgefrorenes „echtes“ Brot bekommen, wenn man lieb fragt. Passte zeitlich bei mir leider nicht.

> New Plymouth: Batemans, 86 Devon St E

> Wellington (Aroville): Arobake, 83 Aro Street
> Wellington (Te Aro): Moore Wilson’s, 93 Tory St. (gemeinsamer Verkaufsstand mehrerer Bäckereien)
–> Das ist auch gleichzeitig ein Spezialtätenladen mit fast nur organisch/Bio Lebensmitteln. Da gibt es eigentlich alles.

> Nelson: Don Rodrigo The Artisan Baker auf dem farmers‘ market am Mittwoch (Mi 10:30-15:30, Morrison Square) und auf dem Nelson Market am Samstag und Sonntag (8-13 Uhr, Montgomery Square).
–> Haben mittlerweile auch ein kleines Geschäft direkt in Nelson. Straße müsste Hardy oder Bridge Street sein.
> Takaka: Golden Bay Organics, 47 Commercial St

> Christchurch/Strowan: Café Berlin Delicatessen & Café, 9c Normans Road (Stadtteil Strowan)
–> Auch leckere Wurst und importierte Produkte aus Deutschland/Europa. Fast ein kleiner (guter) deutscher Supermarkt.
> Christchurch/Sydenham: The Breadman Organic Bakery, 22 Kingsley St
–> Brotfabrik. Nicht schlecht. Aber es gibt eher abgepacktes Brot. Es war nicht super „frisch“.
> Christchurch/Ferrymead: Vic’s Bakehouse, 4B Settler’s Crescent
–> Supernettes Cafe mit tollen Produkten. Für frisches Körnerbrot war ich zu spät, aber das Ciabatta war prima.

Liste wird aktualisiert…

]]>
https://robertbraxein.de/blog/2018/01/08/brot-und-co/feed/ 1