26.01. – 02.02.:
Ich war also Autolos in der großen Stadt. Was lag näher als sich ein Auto zu besorgen?
Den Tipp, den ich schon zweimal bekommen hatte einfach umgesetzt: „Rental Car Relocation“ von Christchurch nach Auckland.
(Nach der Hochsaison im Jan/Feb sind nämlich immer viel zu viele Autos im Süden. Es werden also Leute gesucht, die die Wagen nach Norden fahren. Man zahlt nur den Sprit, den man verbraucht – Hat gut geklappt! 🙂 )
Ich habe einen Toyota Corolla und einen Mitsubishi Outlander nach Nelson (Toyota) und dann von Nelson nach Auckland (Mitsubishi) gebracht. Dafür hatte ich 2 bzw. 4 Tage Zeit.
Auf der ersten Etappe bin ich nochmal über den Arthurs Pass gefahren und habe mir den Rest der Westküste angesehen: Punakaiki war schon toll. Wilde Küste, tolle Küstenstraße und die berühmten Pancake-Rocks.
Weil es mir vorher schon gut gefallen hatte, bin ich dann noch mal an die Golden Bay gefahren. (Ohne eigenes Auto schon schwieriger: Bus-Shuttle und Anhalter waren die Lösung – aber alles easy) Ein paar Tage hatte ich noch Zeit, bevor es weiter nach Auckland gehen sollte. Ein bisschen ausruhen am Strand… Ich war so relaxed, dass ich mich plötzlich in meiner ersten Yoga-Stunde wieder gefunden habe. Aber es tat nicht weh. Farewell Spit, die nördlichste Stelle der Südinsel habe mir diesmal noch angesehen: Fantastische Aussicht und tolle Strände mit Seehund-Babies. Die gesamte Fahrt per Anhalter hin und zurück. Hab ich vorher noch nie so gemacht. Ein Deutscher mit englischer Mutter, ein Paar aus Minnesota und zwi französiche Backpacker im Campervan (ich liegend hintendrin 😉 ) waren interessante Reisebegleiter. Vorher hatte ich immer Leute mitgenommen mit meinem Auto…
Dann weiter über Nelson, Wellington, Rotorua mit jeweils Kurzaufenthalt nach Auckland. In Picton endlich die Bornholm-Fähre (Straitsman) für den Chef nicht nur geknipst sondern auch noch für die Überfahrt benutzt!
Warum eigentlich so schnell nach Auckland? Ich sag nur FF und W …
Hach, die alte Dueodde sieht halt auch bei Regen und besch… Wetter immer noch gut aus!
Mange tak, Odi!