Schwimmen – Reiseblog https://robertbraxein.de/blog Oh my god, i've never been so far away from home Sun, 23 Sep 2018 22:34:52 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.5.3 Galapagos https://robertbraxein.de/blog/2018/09/24/galapagos/ https://robertbraxein.de/blog/2018/09/24/galapagos/#comments Sun, 23 Sep 2018 22:34:52 +0000 https://robertbraxein.de/blog/?p=1213 „Galapagos“ weiterlesen]]> 12.05. – 11.06.:
Der Flug auf die Galapagos Insel „San Cristobal“ war gleich besonders: Man fliegt in Quito los und macht eine Zwischenlandung in Guayaquil. Hier steigt die Hälfte der Leute aus und alle, die weiter auf die Inseln wollen, bleiben einfach sitzen. Nach wenigen Minuten kommen dann neue Passagiere, die von Guayaquil nach Galapagos wollen. Ein bisschen wie Bus fahren nur mit einem großen Boing Flugzeug…

Was hab ich eigentlich gemacht? Ich habe erneut Freiwilligenarbeit im Bereich Naturschutz geleistet. Das heißt, die ersten drei von vier Wochen waren verplant. Montags bis Freitags von ca. 7:30 Uhr bis 12:30 Uhr sind wir 10 Minuten vom Ort Puerto Baquerizo Moreno (übrigens die Hauptstadt der Provinz Galapagos mit knapp 5000 Einwohnern) zu einem ehemaligen Farmland gefahren. Dieses sehr junge Projekt (http://www.the-lab-of-life.com/) hat sich zur Aufgabe gemacht, aus dem Farmland wieder ursprüngliche Galapagos Flora&Fauna herzustellen. Als ich dort war, ging es hauptsächlich darum, die nicht-einheimische Brombeere zu entfernen. Machete, Spaten, Rechen waren unsere Werkzeuge. Die Pflanzenreste haben wir vor Ort verbrannt. Irgendwann sollen auf dem Gelände wieder Riesenschildkröten leben können.

(Kurze Hintergrundinfo: Die Galapagos Inseln sind natürlich ein Naturparadies mit unzähligen Pflanzen und Tieren, die es nur dort gibt… Aber: Nahezu alle Pflanzen und Tiere sind bedroht durch den Menschen direkt oder durch Pflanzen (Brombeere ist nur ein Beispiel) und Tiere (Ratten, wilde Katzen/Hunde usw…), die der Mensch mitgebracht hat! Z.B. waren die berühmten Galapagos Riesenschildkröten kurz vor dem Aussterben, nur auf wenigen kleineren Inseln können sie sich noch auf natürliche Art vermehren. Deshalb wird vermehrt von den Touristen Geld genommen – im Moment 120 Dollar pro Person und Besuch – und die Naturschutzstationen werden mehr und mehr ausgebaut.)

Gewohnt habe ich im Hostal „La Casita de la Isla“ nur 5 Minuten vom nächsten Strand und damit hunderten Seelöwen entfernt. Selbst-versorgt mit großer Küche und Essbereich sowie sehr gemütlichen Hängematten. Es war zwar immer warm(heiß), jedoch auch immer etwas windig, so dass es nicht unangenehm wurde. Mit mir zusammen war die Schweizerin Joelle und die Deutsche Yvonne (aus meinem Sprachkurs in Quito). Am Anfang war außerdem noch eine etwas schwierige in Norwegen lebende litauische Frau dort, die sich das alles ganz anders vorgestellt hatte. In der letzten Woche kam eine Amerikanerin dazu, die auch noch 2 Wochen länger geblieben ist.

Neben der Arbeit hatten wir die Nachmittage und die Wochenenden frei. An jedem Strand kann man Schnorcheln und hat meist sehr klares Wasser und fantastische Tiere unter Wasser zu bestaunen – Ich habe mir also Brille und Schnorchel gekauft.. Große Wasserschildkröten und spielende Seelöwenkinder waren die Highlights (jeden Tag!), aber auch die vielen großen und kleinen Fische waren toll anzuschauen. Das war der einfachste, aber auch der beste Zeitvertreib.
Neben dem Schnorcheln war Zeit für andere Aktivitäten:

    • Tauchgang am Kicker Rock (Hammerhai, Weißspitzenhai, Schildkröten, hunderte bunte Fische)
    • Ausflug in die Highlands der Insel. In Wolken gehüllt und kälter, feuchter und grüner als der Küstenbereich.
    • Riesenschildkröten besucht.
    • Wellenreiten am Tonga Reef (Etwas zu viel Steine für mich, aber trotzdem gut)
    • 360-Grad Bootstour rund um San Cristobal mit Schnorcheln, Angeln und Tierbeobachtung.
    • Museumsbesuch über die Geschichte der Inseln – Überall Charles Darwin 🙂

Die letzte Woche habe ich dazu genutzt, mehr von den Galapagos Inseln zu sehen. Mit kleinen Fährbooten (20-35 Personen, je ~2,5h Fahrt zwischen den Inseln) ging es erst nach Santa Cruz und später von dort nach Isabela. Die Überfahrten waren durch den Wellengang und die sehr kleinen Boote ziemlich anstrengend. Gestartet bin ich mit Yvonne, da sie ebenfalls noch 1 Woche Zeit auf Galapagos hatte – die letzten Tage haben wir dann jeweils alleine was unternommen. Für ca. 30-50 Dollar kann man sich einfache Unterkünfte buchen. Wenn man ein bisschen sucht, kann man auch relativ preiswert Essen. Für die Insel Isabela (die größte Galapagos Insel) bezahlt man nochmal eine Tourismus Gebühr von 10,- Dollar nur um die Insel zu betreten.
Das waren die wichtigsten Aktivitäten auf den beiden Inseln:

    • „Las Grietas“, ein System von Grotten zum Schnorcheln.
    • Tagestour „Las Islas Plazas“: Land-Iguanas & Schnorcheln
    • Ausflug über die Insel mit Taxi: El Chato (Schildkröten), Los Gemelos (große Vulkankrater) und Lava Tunnel
    • Charles Darwin Research Station: Forschung und Aufzuchtstation für viele Tierarten, hauptsächlich Riesenschildkröten.
    • Tagestour „Los Tuneles“: Schnorcheln mit Seepferdchen, Riffhaien, Wasserschildkröten und vielen Fischen. Außerdem Pinguine und Blue Footed Boobies besucht.
    • Tour zum Vulkan „Sierra Negra“ (der kurz vor einem kleine Ausbruch stand) und Schnorcheltour „Tintoreras“ mit vielen Weißspitzenhaien, Iguanas, Schildkröten und Seelöwen.
    • Radtour zur Mauer der Tränen. Strafgefangene mussten alle Steine dieser Mauer mehrere Kilometer schleppen. Die Mauer wurde sinnlos im Nirgendwo aufgebaut.

Insgesamt war die Zeit auf Galapagos unglaublich gut. Pflanzen und vor allem Tiere erstaunlich und interessant. Die Menschen sehr freundlich und die Stimmung relaxed. Das Wetter warm bis heiß und immer mit ein wenig Wind. Sandstrände, Wellen, Sonnenuntergänge – Alles erste Sahne. Wenn ich so darüber schreibe, will ich wieder hin. 🙂
Natürlich nicht billig, aber auch nicht „schweineteuer“, vor allem wenn man ein paar Brocken spanisch kann und ein bisschen neben den üblichen Touristenpfaden unterwegs ist.

Zurück ging es erst wieder mit den kleinen Fährbooten nach San Cristobal (ganz nah vorbei an einem riesigen Schwarm großer Delfine!), am letzten Tag ein fantastisches Frühstück im „Frescocafe“ vom Hostal Galapagos (leider erst am letzten Tag gefunden). Dann Flug von San Cristobal über Guayaquil nach Quito. Eine Nacht im „Community Hostel“, über das ich und auch Tobias schon viele Touren gebucht hatten. Am nächsten Tag dann Flug von Quito über Madrid (4h Verzögerung wegen Gewitter) nach Frankfurt. Die eine Nacht im AO-Hostel in Frankfurt war mit das schlechteste Hostel des ganzen Jahres, ach was sag ich: der ganzen Welt! Von da gings weiter mit dem Zug bis in den Norden zurück.

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Quito, Regenwald & Nebelwald https://robertbraxein.de/blog/2018/06/12/quito-regenwald-nebelwald/ https://robertbraxein.de/blog/2018/06/12/quito-regenwald-nebelwald/#comments Tue, 12 Jun 2018 11:17:10 +0000 https://robertbraxein.de/blog/?p=1206 „Quito, Regenwald & Nebelwald“ weiterlesen]]> 23.04. – 11.05.:
Nachdem Tobias und ich uns mit einem sehr guten Pizza Essen in „La Briciola“ voneinander verabschiedet hatten und er weiter nach Peru reiste, hatte ich weitere 2 Wochen Sprachkurs vor mir. An den beiden Wochenenden war ich einmal im Amazonas-Dschungel und einmal im „Nebelwald“ etwa 1,5h von Quito entfernt.

Spanisch-Unterricht verlief gut – so langsam konnte man sich wirklich verständigen. Zwei besondere Vorkommnisse: Besuch des „Mercado Sangolqui“ inklusive Meerschweinchen-Essen und eine Fahrt im „Chiva de mi pueblo“. Den Mercado Sangolqui besuchten wir mit unseren Spanisch-Lehrern und allen Schülern (zu dem Zeitpunkt sechs). Sangolqui ist ein kleinerer Ort im Osten von Quito, etwa 40 Minuten mit dem Bus entfernt. Die Altstadt war schön und der Markt wirklich groß: Obst und Gemüse, Fleisch, lebende Tiere von Meerschein über Huhn und Gans bis Schwein, ecuadorianisches (Fast-)Food und natürlich auch allerlei Kleinkram wie auf einem Flohmarkt. War wirklich interessant, vor allem weil unsere Lehrer überall Probier- und Erklär-Stops mit uns machten (natürlich alles auf Spanisch). Zum Abschluss gab es dann Mittagessen (Almuerzo) und wer wollte konnte Meerschwein (Cuy) probieren. Für mich war es schon das zweite mal aber diesmal war es vom Grill kommend wirklich gar nicht soo schlecht. Trotzdem muss es nicht öfter sein. Das Fleisch hat eine etwas andere Konsistenz („faserig“?) als z.B. Huhn oder Schwein. Zu der Fahrt mit dem Chiva kam es, weil die Praktikantin in der Sprachschule von einer ehemaligen Kollegin zur ihrer Abschiedsfeier von Ecuador eingeladen worden ist und Freunde mit einladen durfte. Ich glaube es gibt so etwas wie ein Chiva auch in Deutschland – in Hamburg hab ich es schon mal in Version „klein“ selbst mitgemacht („JGA Basti“) oder diese Bier-Bikes gesehen. Hier in Quito handelt es sich um Kleinlaster mit Partyfläche hinten und Platz für ca. 50 Leute… Dazu gibt es „Canelassi“ – Ein Mix aus Caña (Zuckerrohrschnaps) und Limonade. Und der Chiva fährt dann durch die Altstadt und beschallt die Umgebung mit lauter Tanzmucke. Ein lustiger Abend mit gemischter Gesellschaft: Ecuadorianer, Niederländer und deutsche Feierbiester unterwegs in Quito! (Die sich verabschiedende Dame war Niederländerin und schon 1-2 Jahre dort gewesen)

Ein verlängertes Wochenende ging es in den ecuadorianischen Amazonas-Dschungel! Das war wirklich Spitze und mal ein ganz besonderes Abenteuer. Es gng mit einem Nachtbus ca. 6 Stunden bis nach Lago Agrio, von dort aus mit einem Taxi 1h zur „Brücke“. Von der „Brücke“ dann auf dem Fluß mit dem Motor-Kanu knapp 2h bis zur Lodge im Dschungel. Kein Internet oder Telefon Signal. Es gibt dort zwar viele Lodges, aber ansonsten gibt es dort eigentlich nur Regenwald. Tagsüber haben wir mit dem Kanu verschiedene Ausflüge gemacht: Indigenes Dorf und Schamanen besucht, Tiere beobachtet (Kaimane, rosa Delphine, Affen, Faultier, Spinnen, Anacondas und Boas und viele Vogelarten wie z.B. Tukan, Reiher uvm…), mit Piranhas geschwommen, Nachtwanderung im Dschungel… Nachts war es ein beeindruckendes Konzert aus Froschquaken, Zikaden-zirpen, allgemeines Knacken und undefinierbare Tiergeräuschen. Insgesamt war es relativ feucht, auch Handtücher, Bettwäsche, Kleidung immer etwas klamm aber das Essen in der Lodge war prima und gemütlich mit z.B. Hängematten war es auch. Das hat wirklich viel Spaß gemacht.

Am folgenden Wochenende war ich mit mehreren Leuten aus der Schule in Mindo im Nebelwald. Mindo liegt etwa 1000m tiefer als Quito und ist klimatisch eben fast Regenwald, wird aber Nebelwald genannt. Hier gibt es hauptsächlich viele Kolibris, Schmetterlinge, Frösche und Blumen. Außerdem wird hier Kaffee und Schokolade angebaut. Mindo selbst ist ein Mini-Ort und sehr gemütlich. Das war ein sehr erholsames Wochenende und vor allem die Kolibris waren toll anzuschauen (kann man stundenlang machen…)

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Great Ocean Road https://robertbraxein.de/blog/2018/05/23/great-ocean-road/ https://robertbraxein.de/blog/2018/05/23/great-ocean-road/#respond Wed, 23 May 2018 03:33:37 +0000 https://robertbraxein.de/blog/?p=1055 „Great Ocean Road“ weiterlesen]]> 29.03. – 02.04.:
Am 28.03. war Flugtag von Hobart in Tasmanien nach Melbourne und einer weiteren Nacht in Melbourne. Diesmal nicht im YHA sondern in „The Nunnery“. Eigentlich ein nettes Hostel, das mir Martin empfohlen hatte, jedoch waren hier meine Zimmergenossen sehr laut zwischen 2 Uhr und 6 Uhr, so dass ich schlechte Erinnerungen habe. (Einer schnarchte laut und wild, zwei weitere fingen ihr Liebesspiel an – Als ich mich bemerkbar gemacht habe und fragen wollte, ob man mitmachen kann: Haben sie getan, als ob sie schliefen und waren ruhig. – Wenn man mal kein Glück hat, kommt auch noch Pech dazu…

Dann ging es los mit einem erneuten Mietwagen auf die „Great Ocean Road“. Man kann das wichtigste auch an einem Tag sehen, aber ich wollte mir etwas Zeit lassen & die angebotenen Touren für 1 oder 2 Tage wären genauso teuer wie mein Mietwagen -diesmal ein „Holden Barina“ – gewesen. Im Grunde geht es etwas westlich von Melbourne (in Torquay) mit einer Steilküste los und die Straße schlängelt sich malerisch an ihr entlang. Ist durchaus eine Reise wert. Ich bin von Melbourne aus also Richtung Westen gefahren. Am Ende meiner Reise waren dann die „12 Apostel“, das sind steil aufragende Felsen, die von der Brandung aus der Steilküste gewaschen wurden. Es gibt auch einige Bögen, z.b.: mit dem schönen Namen „London Bridge“, die alle zu unendlich vielen Fotos einladen. Dementsprechend voll war es dann auch. Am 1. April bin ich deshalb entgegen meiner Natur sehr früh aufgestanden, um bei Sonnenaufgang noch mal bei den 12 Aposteln zu sein – Und das hat sich auch gelohnt, es war kaum jemand dort. Es war außerdem Surf Weltcup – Rip Curl Pro Bells Beach! Da die Wellen immer zum falschen Zeitpunkt gut waren, habe ich den Wettkampf nicht gesehen, konnte aber Nachmittags den Amateuren zusehen und das Wettkampfgelände bestaunen. Dann wollte ich wenigstens in der Nähe surfen, aber da Ostern war(!) hatten die Surf-Verleih-Shops früh geschlossen: Es sollte nicht sein. Dann war ich halt baden und habe auch ein paar schöne Wellen abbekommen.

Außerdem: Meine einzigen drei Koalas während meiner OZ-Zeit gesehen! Nähe Cape Otway Lighthouse direkt an der Straße. Süße Tiere! In Port Campbell gibt es ein Hostel (Port Campbell Hostel) in dem ein deutscher Braumeister eigenes Craftbier (Sow & Piglets) braut. Sehr zu empfehlen.
Dann war ich auch schon wieder in Melbourne.

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Raglan https://robertbraxein.de/blog/2018/03/04/raglan/ https://robertbraxein.de/blog/2018/03/04/raglan/#comments Sun, 04 Mar 2018 07:32:35 +0000 https://robertbraxein.de/blog/?p=843 „Raglan“ weiterlesen]]> 11.02. – 16.02.:

### STOP
Aufmerksamen Lesern fällt womöglich die zeitliche Lücke zwischen Superbowl und Raglan auf.
Lösung: Ich war faul in Auckland, bin ins YHA Hostel umgezogen (wo man kein eigenes Toilettenpapier benötigte), war wie geschrieben in Devonport, war im Maritimen Museum (naja), war im Kino („Three Billboards outside Ebbing, Missouri“ – lohnt sich!) und weiterhin noch ein bisschen faul.
### WEITER

Dann ging es nach Raglan zum surfen! Ich habe mir nochmal einen Surfkurs gegönnt und war insgesamt 4 Tage im Wasser. War sehr cool und ich kann es jetzt deutlich besser. Am dritten Tag war ich der einzige „Schüler“ und Tom der Surflehrer ist mit mir immer wieder weiter raus gepaddelt und wir haben die größeren Wellen genommen – Ich war so kaputt danach 😉 Raglan ist eine der Hochburgen zum Surfen in New Zealand. Sehr entspannte und angenehme kleine Stadt. Sehr viel Öko und Nachhaltigkeit überall. Im „Hostel“ Solscape ein veganes Restaurant, Yoga-Kurse, eigener riesiger Gemüsegarten und Übernachtung in umgebauten Zugwagons oder Tipis. Sehr gute Stimmung und Abends mal ein kleines Konzert oder kostenloser Film: „Captain Fantastic“. Eine sehr schöne Woche mit sehr durchwachsenem Wetter.

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Kaikoura – Dolphins! https://robertbraxein.de/blog/2018/01/11/kaikoura-dolphins/ https://robertbraxein.de/blog/2018/01/11/kaikoura-dolphins/#respond Thu, 11 Jan 2018 10:51:53 +0000 https://robertbraxein.de/blog/?p=564 „Kaikoura – Dolphins!“ weiterlesen]]> 17.-19.12.:
Fahrt von Nelson Lakes über den Lewis Pass nach Kaikura an der Ostküste.
Der Highway 1 an der Ostküste wäre eh noch immer geschlossen gewesen, wegen dem Erdbeben Ende 2016. Kann man sich kaum vorstellen in Deutschland, aber der komplette Verkehr (auch Bahn) war nicht möglich an der Ostküste für über ein Jahr… Ende Dezember wurde zumindest der Highway wieder geöffnet.

Die Autofahrt war ziemlich lang. Da eben ein Jahr viel mehr Verkehr im Inland entlang fuhr, waren die Straßen dementsprechend kaputt und mit Baustellen versehen. Ich konnte ca. 100 km lang nur 50 kmh im Schnitt fahren. Ein paar mal angehalten habe ich aber auch und ein paar Interessante Sachen kann man auf den Fotos sehen.

In Kaikoura war ich drei Nächte in der gemütlichen „Sunrise Lodge Kaikoura“ (BBH-Hostel), die ich sehr empfehlen kann. Vor allem Tim, der das ganze mit seiner Mutter betreibt, und sein dreibeiniger Hund „Spock“ waren sehr lustige und interessante Zeitvertreiber.

Das dollste war aber das Schwimmen mit den Delphinen! So wie mein Weltreise-Vorbild das hier Tobi in Kaikoura schon beschrieben hat: Man kann im offenen Meer ca. 2h mit ~400 Delphinen schwimmen. Die halten auch an und spielen mit einem. Jedoch habe auch davon keine Aufnahmen, da keine Unterwasserausrüstung. Aber es war echt cool.

Außerdem hab ich mir mal Crayfish (Lobster oder deutsch Languste) gegönnt.

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Nachtrag Teil 1 https://robertbraxein.de/blog/2017/11/23/nachtrag-teil-1/ https://robertbraxein.de/blog/2017/11/23/nachtrag-teil-1/#comments Thu, 23 Nov 2017 10:07:14 +0000 https://robertbraxein.de/blog/?p=289 „Nachtrag Teil 1“ weiterlesen]]> Da ich ja etwas hinterher hinke mit meinem Blog, fasse ich jetzt einige verschiedene Sachen zusammen. Macht glaub ich eh Sinn.

Nach dem Autokauf am 23.10. habe ich mich entschlossen, die Tage bis zum Rugby League World Cup Spiel (NZ vs. Tonga, 38:8) in Nord-Auckland zu verbringen. Dazu hab ich über Booking.com ein Privatzimmer gemietet. War recht günstig, die meiste Zeit war ich alleine in einem großen Haus auf einer Klippe. Wurde von Chinesen vermietet. Irgendwie strange, aber war erholsam.

Außer mal etwas faulenzen und ausschlafen habe ich mein Auto und alle Teile darin genau unter die Lupe genommen und sauber gemacht. Ich war schwimmen (also nicht baden) im Hallenbad – man merkt die Wochen in denen man nichts macht… 😉 . Dann das Rugby Spiel – War übrigens cool. Sehr entspannte Stimmung, viele Frauen und Kinder im Stadium. Komische Würstchen gabs, die „German Bratwürste“ genannt wurden. Komischerweise hatte Tonga mehr Fans als NZ – weiß nicht genau warum… Vielleicht halten alle Maori zu den Inselstaaten? Naja, mittlerweile ist NZ im Viertelfinale gegen Fiji rausgeflogen…

Dann kamen zwei Tage Strand in Muriwai Beach: Tölpel-Kolonie fast zum anfassen, erste Nächte im Auto (sehr OK) und natürlich Wellenreiten! Sehr cool war das. Ich hab zur Sicherheit einen Auffrischungskurs gebucht. Der Surflehrer ist mit mir und einem Franzosen dann in die Wellen. Das war ein Intensivkurs in 2 Stunden. Wie gesagt sehr cool und 90% auf dem Brett gestanden (mit Hilfe des Surfgurus 🙂 )

Dann hoch ungefähr dem Twin Coast Highway folgend nach Waitangi/Paihia an die Bay of Islands. Museum angesehen – Hier wurden historische Verträge zwischen England und den Maori unterzeichnet, die heute fragwürdig aber noch rechtskräftig sind.

Cape Reinga (der nördlichste Punkt der Nordinsel) habe ich mit einem Busunternehmen gemacht von Kaitaia aus. Das war besser als selber fahren. Der Busfahrer war spassig und konnte viel erzählen zum Land und Kauri-Bäumen. Außerdem konnte er mit dem 4-Rad Antrieb zurück den 90-Mile Beach fahren. Bei Ebbe ist der Strand wie eine Autobahn und man kann dort – mit Vorsicht – ca. 100 kmh fahren.

Nach noch mehr Kauri-Bäumen auf der Westseite kam ich dann wieder in Auckland (Auto-Probleme – siehe vorherigen Post) an. Kauri = können sehr groß und sehr alt werden. Wurden aber von den Europäern fast ausgerottet. In den letzten Jahren bedroht dann noch ein Pilz die empfindlichen Bäume. Es gibt einen, den Tane Mahuta, der älter als 2000 Jahre sein soll. Hab ich natürlich angesehen. Sehr beeindruckend diese Bäume, vergleichbar mit den Redwoods in California.

Da das mit Auto länger als geplant dauerte, bin einfach noch mal zum surfen nach Muriwai Beach. Wellen und Wetter nicht ganz so gut, aber machte trotzdem Laune.

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