Die Zeit rast und ich schreibe viel zu viel (und zu langsam)…
Ich bin also von Napier nach Taupo gefahren. Geht übrigens selten mal ein paar Kilometer eben und geradeaus in New Zealand – auch auf den State Highways, die meist alle ~20 km mal nen Doppelstreifen zum überholen haben.
Taupo gefiel mir ganz gut. Zwei Nächte im Hostel, einen Tag Mountain Biking – mal was ganz anderes! Etwa 30 km hab ich immerhin gemacht. Zwar ne Anfänger Strecke, abr immer durchs Gelände. Wetter war auch gut und am Ende noch die Füsse in einen Hot Stream gehalten. Auf dem Weg lagen unter anderem die Huka Falls (siehe Bild). Ich bin jetzt neben BBH auch noch Mitglied im YHA. (Tobi weiß wovon ich schreibe 😉 ) Ob das sinnvoll und klug ist, weiß ich nicht. Zumindest gefällt es mir besser, NICHT über Booking.com zu buchen. YHA in Taupo gefiel mir allerdings wiederum nicht optimal, kann aber auch an den (zu) vielen deutschen „Gerade-Abitur-gemacht-und-was-nun“-Besuchern gelegen haben…
Am dritten Tag Taupo bin ich morgens um 5:30 Uhr aufgestanden, da ich mit dem Auto über eine Stunde zum Shuttle für das Tongariro Alpine Crossing (einer der besten One-Day-Hikes … der Welt – Was solls: Alle übertreiben immer. Kann ich auch). Kurz gesagt: 6-8 Stunden zwischen zwei aktiven Vulkanen auf bis zu 1900 Meter Höhe wandern. Ich hatte mir einen sehr guten Tag herausgesucht. Das Wetter war super am Vormittag – Kaum Wolken am Himmel. Die Vulkane sehr beeindruckend. Einer davon hat zumindest ein bisschen Pate gestanden für den Schicksalsberg (Mt. Doom) in der „Der Herr der Ringe“. Der letzte Ausbruch war erst 2012. Insgesamt war es sehr machbar und ich habe mit vielen (Foto-)Pausen 6,5 Stunden gebraucht. Da die Wanderung sehr beliebt ist, lief man manchmal wie im Gänsemarsch und manche Mitwanderer waren in Shorts und Muskelshirt unterwegs. Wenn sich wirklich mal das Wetter schlagartig ändert, sehen die ganz schön blöd aus. Naja… Drei indisch aussehende Menschen sind mir mehrmals mit Plastiktüten aufgefallen. Ich weiß ja nicht – Ein Spaziergang war das auch nicht gerade. Manche Menschen sind sehr sorglos. Um das auszugleichen, mache ich mir sehr viele Gedanken vor diesen Wanderungen. 😉
Wir sind nun am 23.11. meiner Reise angelangt.