Pelorus Bridge

Huch… Die Fährfahrt vergessen…

Da gibt es aber auch nicht viel zu erzählen. Bastis Bornholm Fähre hab ich nicht gefunden. Vielleicht dann auf der Rückfahrt.
Ich bin mit der Interislander gefahren. Die Gegend um den Marlborough-Sound sah von der Fähre aus aber schon toll aus!

Ich habe mir dann ziemlich spontan (wie immer) ein DOC-Campground (Pelorus Bridge) rausgesucht auf halbem Weg zwischen Picton und Nelson. Und dann erst bemerkt, dass hier die Szenen aus dem Hobbit gedreht wurden, in denen die Gruppe in den Fässern vor den Orks flieht! Man muss etwas Fantasie haben, aber ein bisschen konnte man sich es vorstellen. Auf jeden Fall ein wunderschöner Ort.

Am nächsten Morgen sprang dann das Auto nicht an! Benzin war halb voll, Alle Lichter leuchteten – Batterie ok?! Mehr kann ich auch nicht erkennen, als nicht Auto-Mechaniker. Es stellte sich heraus, dass ich mind. 2 Tage hätte warten müssen, bis ein Mechaniker zu mir da raus gefahren wäre… Nach kurzem überlegen, hab ich dann doch Starthilfe (Jump-Start mit kleinem Koffer aus dem freundlichen Cafe) versucht – Und siehe da: er springt an! Meine erste Aktion in Nelson war dann, eine neuer Batterie zu kaufen und einzubauen. -> Ich habe zugegebenermaßen schon zweimal das Licht angelassen und brauchte schon Jump-Starts 😉 Aber diesmal war die Batterie einfach nur alt.

Dann war ich also in Nelson…

Wellington

So weiter gehts. Noch schnell die Reste vom Crayfish und den Chips aus dem Bart wischen, fertig:

29.11. – 04.12. Fahrt nach Wellington und mit der Fähre auf die Südinsel!

Die Fahrt bis Wellington habe ich gemütlich mit zweimal campen verbracht. Einmal wunderschön (6$) in einem kleinen Naturschutzgebiet und einmal sehr gedrängt kurz vor Wellington (12$, allerdings mit Dusche) – Kann manchmal sehr unterschiedlich sein das campen. Mal super, und mal … nicht so super.
In Wellington war ich dann im YHA (Hostel). Die Stadt hat mir ganz gut gefallen. Nette Cafes und Kneipen und insgesamt angenehmer als Auckland. Ich habe das Bird-Sanctuary „Zealandia“ besucht und gleich eine „Night-Tour“ gebucht – man gönnt sich ja sonst nichts (85$). Die 2-3h haben sich aber richtig gelohnt! Nicht nur einen Kiwi gesehen – also live und nachts und überraschend und süss 😉 – , sondern auch noch einen Takahe, einige Kakas, endemic ducks (deren Namen ich vergessen habe), einen Longfin Eel (ca. 1,30m lang und fast an Land) und mehrere Tuataras (das sind Brückenechsen – die gibt es ebenfalls nur auf den Inseln Neuseelands und sind sehr selten geworden aufgrund der ganzen Ratten, Possums und Stoats. (Ich schreibe ja oft über das DOC – hier mal eine Beispielseite: http://www.doc.govt.nz/nature/pests-and-threats/animal-pests/ – War ja auch mal kurz mein „Arbeitgeber“ bei der Freiwilligenarbeit.)

Einen Beweis für den Kiwi habe ich nicht. Brauch ich auch nicht! War total gut.

Was ansonsten in Wellington:
– „Echtes“ Brot gekauft und mein erstes Laugengebäck seit Monaten. Mmhh! 🙂
– mit dem Cable Car gefahren und den Botanic Garden besucht
– Night Market mit Streetfood und Livemusik besucht
– Schuhe gekauft – bei meinen alten löst sich die Sohle ab – dabei fällt mir ein: die liegen immer noch im Auto, kann ich eigentlich auch mal wegschmeißen…
– Te Papa Nationalmuseum angesehen – Ist kostenlos für alle und war tatsächlich interessant!
– Natürlich: Nach Fähren Ausschau gehalten. Aber anscheinend nicht die richtige „erwischt“ … 🙁