29.03. – 02.04.:
Am 28.03. war Flugtag von Hobart in Tasmanien nach Melbourne und einer weiteren Nacht in Melbourne. Diesmal nicht im YHA sondern in „The Nunnery“. Eigentlich ein nettes Hostel, das mir Martin empfohlen hatte, jedoch waren hier meine Zimmergenossen sehr laut zwischen 2 Uhr und 6 Uhr, so dass ich schlechte Erinnerungen habe. (Einer schnarchte laut und wild, zwei weitere fingen ihr Liebesspiel an – Als ich mich bemerkbar gemacht habe und fragen wollte, ob man mitmachen kann: Haben sie getan, als ob sie schliefen und waren ruhig. – Wenn man mal kein Glück hat, kommt auch noch Pech dazu…
Dann ging es los mit einem erneuten Mietwagen auf die „Great Ocean Road“. Man kann das wichtigste auch an einem Tag sehen, aber ich wollte mir etwas Zeit lassen & die angebotenen Touren für 1 oder 2 Tage wären genauso teuer wie mein Mietwagen -diesmal ein „Holden Barina“ – gewesen. Im Grunde geht es etwas westlich von Melbourne (in Torquay) mit einer Steilküste los und die Straße schlängelt sich malerisch an ihr entlang. Ist durchaus eine Reise wert. Ich bin von Melbourne aus also Richtung Westen gefahren. Am Ende meiner Reise waren dann die „12 Apostel“, das sind steil aufragende Felsen, die von der Brandung aus der Steilküste gewaschen wurden. Es gibt auch einige Bögen, z.b.: mit dem schönen Namen „London Bridge“, die alle zu unendlich vielen Fotos einladen. Dementsprechend voll war es dann auch. Am 1. April bin ich deshalb entgegen meiner Natur sehr früh aufgestanden, um bei Sonnenaufgang noch mal bei den 12 Aposteln zu sein – Und das hat sich auch gelohnt, es war kaum jemand dort. Es war außerdem Surf Weltcup – Rip Curl Pro Bells Beach! Da die Wellen immer zum falschen Zeitpunkt gut waren, habe ich den Wettkampf nicht gesehen, konnte aber Nachmittags den Amateuren zusehen und das Wettkampfgelände bestaunen. Dann wollte ich wenigstens in der Nähe surfen, aber da Ostern war(!) hatten die Surf-Verleih-Shops früh geschlossen: Es sollte nicht sein. Dann war ich halt baden und habe auch ein paar schöne Wellen abbekommen.
Außerdem: Meine einzigen drei Koalas während meiner OZ-Zeit gesehen! Nähe Cape Otway Lighthouse direkt an der Straße. Süße Tiere! In Port Campbell gibt es ein Hostel (Port Campbell Hostel) in dem ein deutscher Braumeister eigenes Craftbier (Sow & Piglets) braut. Sehr zu empfehlen.
Dann war ich auch schon wieder in Melbourne.