Freiwilligenarbeit Teil 1

Freiwilligenarbeit
Erste Woche 6.10. – 13.10.: Atiu Creek Regional Park
Treffpunkt am Freitag um 11 Uhr in Auckland im BĂŒro der Conservation Volunteers. (wieder mit Uber gefahren, weil ich den Bussen nicht vertraut habe 😉 )
Mit Bruce, unserem Teamleiter, ging es im Kleinbus ca. 2h nördlich von Auckland in den Atiu Creek Regional Park. Wir waren 5 deutsche, ein Belgier (lebt jedoch in Bayern) und eine Schweizerin. Sprache also: Deutsch 😉
Das Wochenende ist immer Freizeit und zu freien VerfĂŒgung. Es wurde erst mal eingekauft fĂŒrs Wochenende und am Montag dann mit Essensplan fĂŒr den Rest der Woche. Da wir vorher nicht wussten, dass der nĂ€chste Ort 17 km weg sein wĂŒrde und wir nicht so ohne weiteres zurĂŒck nach Auckland konnten, waren wir also „gefangen“ im Park… Es war aber ein sehr schönes „GefĂ€ngnis“ mit toller Natur und Wanderwegen und Mandarinen-, Orangen-, Zitronen- und „Marakuja-Bananen-Frucht“-BĂ€umen im Garten wachsend (alles reif nd lecker!). Es war die Herr-der-Ringe-Trilogie sowie der Hobbit Teil 1&2 vorhanden und alle wurden geschaut.

Es stellte sich heraus, dass Florian (der belgische Bayer) im echten Leben Koch war und so hatten wir die folgenden Tage sehr leckeres Essen. Auch Bruce war sehr zufrieden, konnte er doch echte Schauergeschichten von den Mahlzeiten zuvor erzĂ€hlen…
Die Arbeit bestand dann in der Woche von 8 Uhr bis ca. 16 Uhr aus dem umpflanzen von kleinen Baumtrieben in grĂ¶ĂŸere BehĂ€lter. Das war die Hauptaufgabe (wir haben etwa 1,5 Tonnen Erde bewegt!). Ebenfalls gemacht: GestrĂŒpp und Unkraut entfernt mit SĂ€gen, Heckenscheren und Muskelkraft. Außerdem haben wir ein Gatter, durch das die Schafe nicht kommen können neu gebaut/ausgebessert. (Der Park ist immer mal wieder von Schafweiden unterbrochen) In Zukunft sollen jedes Jahr 30.000 BĂ€ume gepflanzt werden (Original Einheimische Baumarten – hauptsĂ€chlich Beeren-tragend zum vermehrten Anlocken der einheimischen Vögel). Den Park gibt es erst seit ca. 10 Jahren und wenn weiter so viele BĂ€ume jedes Jahr dazu kommen, lohnt ich ein Besuch in den nĂ€chsten Jahren garantiert noch mehr. Geheimtipp!

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